Copyright by Joachim M. Meng im Mai '94
Es war wieder mal so ein lascher Tag wie immer. Achim traf Anette abends in der Disko. War mal wieder nicht so sehr viel los.
"HALLO!!! Wen trifft man denn nicht alles hier in der Welt"!, rief es Achim von hinten an.
Achim drehte sich langsam um. Ja, war das denn die Moeglichkeit??? Achim. Achim Schneider. Er war's hoechstpersoenlich in voller Pracht. Das gibt's doch nicht, dachte sich Anette. Achim. Ihr Jugendschwarm von frueher!!!
"Dass man Dich auch mal wieder sieht"!!, sagte Achim voellig ueberrascht.
"Ja, ich war eine Zeitlang im Ausland, geschaeftlich", erwiderte Anette.
Achim musterte Anette, soweit dies moeglich war im spaerlichen Licht der Disko, von oben bis unten. Die Figur war noch immer die gleiche, die langen braunen Haare... Ihre schmale Taille und einen knackigen Po... Den konnte zwar Achim jetzt nicht sehen, aber er war bestimmt immer noch so wie damals.
"Die sieht ja noch schaerfer aus wie frueher", dachte er sich und ploetzlich kam ihm die Szene von damals im Freibad wieder in den Sinn, was bewirkte, dass er sich Anette in Gedanken unbekleidet vorstellte.
Gleichzeitig kam er sich aber irgendwie schmutzig vor, Anette so zu taxieren, dafuer war sie Ihm schon immer ein zu liebes Maedchen, das er achtete, gewesen.
"Wir Maenner sind halt so", versuchte er sich einzureden, "das ist halt von der Natur aus so gemacht". Aber Achim war gebildet und genug belesen, um zu wissen, dass dem nicht so war. Irgendwie schaemte er sich selbst ob dieses Gedankens, der ja eigentlich in seiner eigentlichen Form was sehr schoenes und lebensbejahendes darstellte.
"Ich kann doch auch nix dafuer", versuchte Achim sich selbst erneut bei seinem inneren Schweinehund zu entschuldigen, aber irgendwie blieb dann doch die Entschuldigung auf halber Strecke liegen.
Anette ging es unbewusst nicht anders. Es war schon eine Zeitlang her und sie erinnerte sich immer noch gerne an den Tag als beide im Freibad waren und er sie behutsam mit Lotion eincremte. Sie genoss es sehr, als er mit seinen schlanken, feingliedrigen Haenden ihr zwischen den Schulterblaettern die cremige Lotion einmassierte. Am liebsten haette sie es damals gehabt, wenn er ihr das Oberteil vom Bikini ausgezogen haette und ihre festen, aber doch weichen Brueste schoen massiert haette. Und noch mehr, als nur Ihre Brueste ...
Wie er dann mit sehr viel Gefuehl und Takt Ihre Schenkel eincremte ...
Sie durfte gar nicht dran denken. Obwohl er respektvoll nie zu nahe an ihre kleine Freundin kam, ueberlief sie doch Schauer fuer Schauer. Und feucht wurde sie auch noch. Zu gerne haette sie es gehabt, wenn Achim, so vor allen Leuten hier in der Oeffentlichkeit ihr das Hoeschen ausgezogen haette und sie ganz natuerlich, so voellig nackt, die Lotion einmassiert haette. Auch dort, wo es normalerweise nicht noetig waere, dann noch evtl. einen oder zwei Finger in Ihrer Muschi-Maus vertiefen wuerde, dabei Ihre Po-Backen nebst Po-Loch ... einfach zu schoen ...
"Hoffentlich merkt er nichts", dachte sie damals immer wieder, wenn er die Lotion auftrug. Aber er schien anscheinend nichts zu merken, denn Achim war wie immer genau so kameradschaftlich wie sonst auch. Wie gerne haette sie ihm einen Hinweis gegeben, aber irgendwie hemmte Anette seinerzeit was. Sie war halt in Ihrer Sexualitaet, d.h. in Ihrer Empfindung der eigenen Sexualitaet noch bei weitem nicht so weit wie heute.
Vielleicht haette sie noch spaeter, d.h. im Laufe des Sommers was machen koennen, aber dann kam ihr Beruf dazwischen. Es lag eine Ausschreibung fuer einen gut dotierten Job als Supervisor einer weltbekannten Firma aus Redmont in den USA vor und mehr aus Jux bewarb sie sich. Ihre Programmierkenntnisse waren zwar als eine *outstanding performance* deklariert, aber irgendwie hatte sie die Lust am Job verloren. Zumindest hier in Deutschland. Aber das war vor 7 Jahren. Irgendwie erschien ihr das jetzt wie 20 Jahre her. Nun es kam halt anders aber ein Erlebnis bzw. dessen nachfolgende Traeume konnte sie nie vergessen, auch nicht in den USA. Vielleicht lag es daran, dass sie waehrend ihrer Arbeit in den Staaten keine Beziehung einging, denn die Arbeit ging ihr ueber alles. Und da war einfach kein Platz fuer so was Sentimentales wie Liebe. Spaeter vielleicht mal. Ja, okay, da war Jerry, der liebe nette Chefprogrammierer, dem sie erstmal zeigte, dass er seine Abfrageroutinen besser in C ++ schreiben sollte anstelle in Cobol. :-) Sie wurden dicke Freunde, aber sonst auch nicht mehr. Wobei Jerry sicherlich gerne mehr gehabt haette mit ihr. Aber jetzt fehlte ihr das irgendwie. Sie spuerte eine Leere, nicht erst seit heute, es kam ihr so vor, als sei diese Leere mit dem Tag angebrochen, an dem sie in Frankfurt landete. Zuerst wollte sie es gar nicht wahrhaben, schob es auf Deutschland, denn hier musste sie sich ganz umstellen, aber dann konnte sie sich selbst nicht mehr beluegen und gab es innerlich zu. Oft, zu oft weinte sie in stillen Stunden und fragte sich warum ICH? Warum denn eigentlich ICH? Sie konnte doch alles haben! Erfolg im Beruf, gutaussehend, gewandt und was weiss ich denn noch alles. Sie schrie sich im Spiegel an, schlug mit blossen Haenden auf den Spiegel, um danach weinend zusammenzubrechen. Dann fluechtete sie wieder in Ihre Traeume, Traeume die sie schon in- und auswendig kannte. Nur zu gerne erinnerte Anette sich immer und immer wieder an diese Traeumereien die sie nach dem Freibadbesuch mit Achim hatte. Ja, wie war denn das damals alles noch gewesen?
Damals, ja damals, hatte sie einen Traum in der darauffolgenden Nacht des Freibadbesuchs gehabt, indem sie sich einfach waehrend seiner Massage umdrehte, das Oberteil abstreifte, sich auf den Ruecken legte und seine Haende auf ihre Brueste zog, auf denen er dann zart weitermassierte. Der Traum riss jedoch ploetzlich ab und Anette wurde jaeh aus dem schoenen Gefuehl gerissen. Sie bemerkte auch, dass sie feucht geworden war. Das lag vielleicht auch daran, dass sie am Tag im Bad unbewusst auf seine Hose starrte und er waehrend sie beide damals im Freibad lagen, ploetzlich eine starke Erektion bekam. Sie liess sich nichts anmerken, aber genoss es doch, zu sehen, wie sehr sie anscheinend Achim erregte und sich bei Achim die Hose spannte. Zu gerne haette sie ihre Hand genommen, seine Bermudashorts runtergezogen und seinen besten Freund auch massiert. Doch das ging ja nun mal nicht.
Spaeter sah sie dann noch Achims schoenen Po als sie sich wieder umzogen. Er hatte einen schoenen geilen Arsch, so richtig zum Reinbeissen. Knackige Arschbacken, schoen geformt. Einfach geil! Als er sich nach vorne bueckte, konnte sie auch noch seinen Hodensack sehen wie er zwischen seinen Beinen baumelte. Leider konnte sie sein bestes Teil nicht sehen, denn dazu haette er sich ja umdrehen muessen und das haette ihm der Anstand ihr gegenueber nie erlaubt! Es war ja nur ein Zufall gewesen, dass sie diesen "Sneak-Preview" machen konnte! Vielleicht war das ja auch der Ausloeser der Traeume die sie in den folgenden Naechten immer wieder hatte. Auf jeden Fall hatte sie eine Zeitlang noch oefters solche Traeume und genoss sie immer wieder. Warum zwischen ihnen nichts wurde? Sie konnte sich die Frage nie beantworten. Er sah blendend aus und hatte eine Traumfigur und auch von seiner Art und Ausstrahlung her gefiel er Anette. Kurzum, das Charisma das er ausstrahlte, faszinierte Anette.
Oft, zu oft, dachte sie an seinen schoenen Po wenn sie des nachts im Bett lag, die Lichter der Wolkenkratzer durch das Fenster hereinschauend und sich selbst Erloesung des unsaeglichen Triebes verschaffte. Sie stellte sich immer vor, wie er mit steifem, prallem Penis ganz natuerlich vor ihr stehen wuerde, sie ohne Scham in den Arm nehmen wuerde und sie seinen starken, heissen Stamm an ihrem Bauch pochend, spueren wuerde, dann mit ihren Fingern sein bestes Stueck massieren und so wohlige Gefuehle in Achim aufbringen wuerde ...
Ploetzlich brach alles auf. Sie konnte gar nichts dagegen tun. Es war wie eine Lawine. Sie konnte einfach nichts dagegen machen. Es war zu stark.
"Anette"! Anette!!! "Hey, was ist mit Dir los" rief Achim.
Wie durch einen Schleier hoerte Anette jemanden rufen. Sie musste richtig weg gewesen sein, denn ploetzlich ruettelte sie jemand fest an den Schultern.
"Was war denn auf einmal mit Dir los" fragte Achim und Anette blickte in zwei schoene braune, viel Waerme ausstrahlende Augen.
"Ich..., ich, ja ich", stammelte Anette verlegen.
Anette wusste gar nicht was sie sagen sollte.
"Was 'ich, ich, ja ich'", echote Achim mit einem spitzbuebischen Laecheln, dass seine schneeweissen Zaehne nur so blitzten.
"Ich, ich", versuchte es Anette ein zweitesmal, "ich war gerade in Gedanken", hoerte sie sich sagen, denn irgendwie klebte was in ihrem Kopf und sie konnte sich partout nicht loesen von dem Gedanken wie er ihre Brueste im Traum massiert hatte. Jetzt musste sie auch noch an seinen suessen Po denken, der ihr damals durch Zufall so knackig dargeboten wurde.
"Komm', lass' uns ein wenig tanzen" sagte Achim und zog sie schon mit auf die Tanzflaeche. Widerwillig folgte sie Achim, denn sie haette noch gerne etwas ihren Gedanken nachgehangen.
Der DJ spielte gerade ein hartes Stueck von U96, irgendwas mit 'Love sees no colour'. War ziemlich beatig und schon bald war Anette ausser Atem. Da kam es ihr gerade recht, dass die Musik wechselte und Peter der Diskjockey, den sie im uebrigen noch von ihrer Studienzeit kannte, ihr kurz winkte und unbewusst einen langsameren Titel von Mariah Carey spielte. "Hero" - Das war ihr Lieblingslied seit einigen Wochen. "Hero", dachte Anette und schaute Achim an. Achim hatte seine Augen geschlossen und Anette ueberlegte, an was er wohl im Moment dachte.
Ganz in Gedanken hoerte sie die Musik und der Text kam ihr auf einmal voellig veraendert vor, ja erschien in einem ganz anderen Licht obwohl sie den Song bestimmt schon hundertmal gehoert hatte! Wie hiess es doch da:
'.. And then a hero comes along, with the strength to carry on ... Lord knows, dreams are hard to follow, but don't let anyone tear them away ... and the emptiness you felt will disappear ...'
Ja, das war es! Wie so oft hatte sie sich so einsam, so verloren gefuehlt. Auf einmal war das Gefuehl wie weggeblasen. Sie fuehlte eine neue Kraft ploetzlich in sich aufsteigen, ja quasi explodieren. Solch ein Gefuehl hatte sie noch nie gehabt. Es war einfach schoen. Und: Ploetzlich war es in ihrem Kopf, wie eine Erleuchtung. Achim war IHR Hero. Sie wuerde ihn nie mehr ziehen lassen. Nie mehr. Zu lange hatte sie eh schon gewartet, war immer auf der Suche und jetzt hatte sie diesen Mann, in dessen Armen sie lag innerhalb der letzten 30 Sekunden in Beschlag genommen und wuerde ihn nicht mehr gehen lassen. Ein schoenes Gefuehl. Es kribbelte ganz doll in ihrem Bauch. Auf einmal bemerkte sie, dass ihre Augen ganz feucht wurden. Ja, sie musste fast ein bisschen weinen vor Glueck.
"Hast Du was?, fragte Achim besorgt, "oder weinst Du gar???". Unglaeubig schaute Achim sie an.
"Nein, nein, ich nur was ins Auge bekommen", beschwichtigte Anette schnell.
"Ist schon wieder weg".
Anette nahm ein Papiertaschentuch und drueckte es kurz auf die Augenpartie. Danach nahm Achim sie in seine Arme und streichelte ueber ihr Haar.
"Wie lange hab' ich Anette denn jetzt schon nicht mehr gesehen?", ueberlegte Achim waehrend er sie in den Armen hielt. "Und", dachte er, "habe ich sie eigentlich jemals so nah gespuert?" Irgendwie konnte er sich des Gefuehls nicht erwehren, dass irgendwas in den letzten 20 Minuten zwischen Ihnen sich entwickelte hatte. Er dachte an den Tag im Freibad. "Den hat Anette sicher laengst vergessen", sagte er in Gedanken zu sich. Es war seinerzeit zu schoen gewesen, als er ihr das Sonnenschutzmittel auf ihrem Ruecken zart einmassierte. Seinerzeit hatte er noch eine Erektion bekommen. "Aber das hatte Anette gott sei Dank nicht gemerkt!, waer' mir echt peinlich gewesen", ging es ihm in Gedanken durch den Kopf. Er dachte kurz nach und wunderte sich selbst ueber sich. "Warum haette mir das eigentlich peinlich sein sollen?" - Wir waren beide erwachsen und keine Kinder mehr!" Aber damals, das waren noch andere Zeiten. Es war halt anders. Nein, beileibe Kinder waren sie das mit ihren damals 20 Jahren nicht mehr.
'Vielleicht haette sich dann zwischen uns was entwickelt', sinnierte Achim gedankenverloren.
Die Musik hatte in der Zwischenzeit gewechselt ohne dass es die beiden merkten. Schon wurden sie von den umstehenden Paeaerchen etwas komisch angeschaut. War ja auch verstaendlich, denn es lief gerade "Magic Affair" von OMEN III und das war ja gerade nicht dafuer geeignet sich wie im Schneckentempo zu bewegen. Als sie es merkten war es Achim und Anette erst etwas peinlich, aber dann lachten sie doch wie zwei kleine Kinder.
Beide wussten instinktiv, dass sie sich verstanden und sie sich heute naeher gekommen waren als in den ganzen Jahren zuvor. Naeher als je zwei Menschen sich kommen koennten. Vor Gluecksgefuehl ueberstroemend tanzte Anette wie ein Derwisch und liess sich total im Sound der Beats gehen. Auch Achim hielt dagegen und zog eine Show ab, die einem Veitstanz ebenbuertig war. Als der Titel zu Ende war, waren beide voellig ausser Puste.
"Komm', wir gehen was trinken", sagte Achim und nahm Anette bei der Hand und zog sie in Richtung Bar.
"Zwei Barcadi-Cola" bitte, sagte Achim zum Barkeeper.
"Oh, Du kennst noch immer mein Lieblingsgetraenk. Dass Du das nicht vergessen hast???". Anette ging es auf einmal sehr gut.
"Wie koennte ich denn nur", feixte Achim mit einem Augenzwinkern. Das allerdings hoerte Anette schon nicht mehr. Ihre Gedanken waren woanders.
Sie schaute Achim von der Seite an. Er war ja ein wirklich toller Typ. Sein Teint hatte eine leichte Braeunung, sofern man dies im schummrigen Licht sehen konnte, seine starken Arme, diese feingliedrigen Finger .... Besonders reizten sie seine feingliedrigen, langen Finger. Wie schoen musste es doch sein, von diesen liebkost zu werden, in allen Varianten. Sein 3-Tage Bart unterstrich sein Image vom Latin Lover noch ein bisschen mehr.
"Wie gross wohl sein Penis ist", ertappte sie sich in Gedanken.
Anette wurde voellig von ihren eigenen Gedanken uebermannt. Sie konnte gar nichts, aber ueberhaupt nicht das geringste dagegen tun, so zu denken. Wie kam sie nur schon auf solche Gedanken? So hatte sie noch nie ihre Bekanntschaften am ersten Abend in Ihren Gedanken 'vermessen'. Da waren doch die anderen Eigenschaften wichtiger! Sicher, er sollte auch gut im Bett sein. Aber das war nicht das Entscheidende. Aber auf irgendeine Weise spuerte sie mit dem Urinstinkt den nur Frauen haben in dieser Beziehung, dass es hier und heute bei Achim anders war. Ganz anders.
Ja, das war es. Das war DER Mann den sie schon so lange suchte. Unerwartet gab sie ihm einen zarten Kuss auf die Wange. Achim explodierte foermlich das Herz und augenblicklich spannte sich sein Hose. Dieses mal sollte Anette es ruhig merken, wie sehr sie ihn erregte, wobei die Chancen hier im dunklen relativ schlecht waren, dachte er.
Anette wusste aber jetzt nicht mehr, wie sie weiter vorgehen sollte. Aber dann fasste sie sich ein Herz und sagte unvermittelt: "Hat denn Deine Freundin nichts dagegen, dass Du alleine auf Tour gehst und alleinstehende Frauen ansprichst?!". Anette hatte alles in diese Frage gesetzt wobei die Hauptbetonung bei "Deiner Freundin" und "alleinstehende Frauen" lag. Sie zitterte jetzt angesichts der ausstehenden Antwort, die ja unweigerlich ein Ende setzen koennte ... oder?!
Achim laechelte kurz.
"Ich bin seit ueber einem Jahr solo", entgegnete er, "zuviele Enttaeuschungen -- Du verstehst", fuegte er hinzu. Anette verstand dies nur zu gut. Wirklich nur zu gut. Sie war schon der Meinung, dass sie die Expertin No.1 in Sachen Enttaeuschungen geworden war, aber da war jetzt noch jemand. Achim. Sie konnte sich das zwar bei Ihm nicht vorstellen. ABER, wer konnte es sich denn bei Anette vorstellen? Sie nickte unbewusst mit dem Kopf. Nachdem sie ein wenig ueber Gott und Welt gequatscht hatten, gingen sie zurueck auf die Tanzflaeche. Im Moment lief gerade "Your Love is King" von Sade und das fuehlten die beiden auch just in diesem Moment, ohne dass sie es jeweils wussten. Wirklich?
Nein, denn sie wussten es und waren nur noch nicht bereit, es sich selbst einzugestehen.
"War es jetzt nur Zufall", dachte sich Achim, als Anette kurz wie aus Versehen ihn im Schritt beruehrte. "Ob sie wohl meine Erregung gespuert hat?", fragte sich Achim.
"Mann, hat Achim aber ein Ding", schoss es in Gedanken durch Anettes Kopf und sie musste sich schon wieder ueber ihre Gedanken wundern. Sowas hatte sie ja noch nie gemacht bzw. die Gedanken so darauf konzentriert und NUR darauf! Aber es war wie verhext. Sie konnte sich auf nichts anderes konzentrieren.
"Was ist denn bloss los mit mir heute abend?", fragte sie sich, und dabei stellte sie sich vor, wie Achim wohl nackt mit erregtem Glied aussehen wuerde. Schon wieder. Aber die Bilder die sie in Ihren Gedanken sah, gefielen ihr gut, sehr gut, sie waren einfach zu schoen. Sein starker, strammer Koerper. Die behaarte Brust ...
Anette kamen jetzt auf einmal wieder ganz ploetzlich die imaginaeren Bilder, die sie des nachts immer in den Staaten hatte, wenn das Verlangen gar zu schlimm wurde, wieder vor Augen. Auch damals hatte sie sich Achim immer im nackt vorgestellt. Dieses mal sollte es nicht so enden wie damals im Freibad.
Zumal sie jetzt noch feucht wurde und hoellisch geil wurde; von Sekunde zu Sekunde mehr! "Also, lange halte ich das nicht aus", sinnierte Anette in ihren Gedanken.
"Hast Du noch Lust hierzubleiben oder gehen wir woanders hin?", fragte Achim urploetzlich auf einmal in ihre Gedanken hinein.
"Was??? Was, hast Du gesagt", entgegnete Anette ueberrascht, denn sie war weit, sehr weit weg gewesen.
"Was ist denn bloss heute mit Dir los? So kenne ich Dich ja ueberhaupt nicht mehr! Hast Du Probleme?", Achim fragte besorgt. So hatte er Anette aber nicht in Erinnerung behalten. Wo war denn das lebenslustige Maedchen von frueher?
Probleme hatte Anette keine. Und jetzt schon sowieso nicht! Und wenn, dann waeren sie jetzt unwichtig gewesen. Aber voellig unwichtig. Nichtig. Nicht da. Ach was. Ueberhaupt nicht existent.
"Ich und Probleme???", Anette fragte jetzt ganz belustigt. "Noe, ueberhaupt nicht!", dabei grinste sie mit vollem Gesicht wie ein Honigkuchenpferd.
Achim war jetzt wieder beruhigt. Ja, so kannte er "seine" Anette. Anette freute sich ploetzlich sehr. Achim. Achim wollte weiterhin mit ihr zusammensein. Allerdings war sie sich nicht schluessig, was sie jetzt denn antworten sollte. "Ach was", dachte sie sich, "wer nicht wagt, der nicht gewinnt!". Und gewinnen, ja, das wollte sie heute Nacht!
"Ich hatte Dich gefragt, ob Du noch Lust hast hierzubleiben", wiederholte Achim seine Frage von eben.
"Nee Du, ich habe keine Lust mehr, lass' uns gehen" sagte Anette oder vielmehr bruellte Anette Achim entgegen, denn die Musik hatte wieder gewechselt, irgendwas von aktuellen Album von U96 haemmerte durch den Raum. Anette war froh, dass Achim die Frage gestellt hatte, denn irgendwie traute sie sich nicht zuerst zu fragen. Als sie sich das ueberlegte, aergerte sie sich zwar ein bisschen, denn schliesslich waren wir ja nicht mehr im Mittelalter und im Alter der Emanzipation duerfte das ja schon gar nicht mehr vorkommen!
Als sie draussen vor der Discothek standen, zogen beide erstmal tief die kuehle Nachtluft ein.
"Tut gut, was?" sagte Anette.
"Ja, kommt gut, nach all dem Qualm und Krach", entgegnete Achim und nahm Anette in den Arm. Anette ueberlief ein Schauer. Allerdings nicht wegen der ploetzlichen Kuehle, sondern eher der Glueckseligkeit so Arm in Arm mit Achim zu gehen, ein schoenes Gefuehl das sie da durchstroemte. So kraeftig und rein. Ihr Herz klopfte auf einmal vor Freude fast doppelt so schnell. Drinnen wummerte noch immer der schnelle Beat der Musik, aber das nahmen die Beiden nicht mehr wahr. Sie standen nur da und schauten sich an und obwohl keiner was sagte, wussten beide, dass sie das selbe dachten.
"Ooch", unterbrach Anette die Szene, "ich habe keine Lust mehr auf Disco und Gedraenge, haste nicht Lust bisschen zu mir zu kommen. Ich mach' uns noch einen Capuccino! Zumal es jetzt halb fuenf ist, da ist auch nicht mehr sooo viel los!", fragte Anette. "Ja, warum eigentlich nicht", sagte Achim und freute sich, dass Anette die Initiative uebernahm. Das gefiel ihm wirklich super.
Anette wunderte sich ueber sich selbst, dass sie den Mut hatte Achim aufzufordern mit zu ihr zu kommen, das war naemlich sonst keineswegs ihr ueblicher Ablauf, und dann noch am ersten Abend! "Hoffentlich denkt Achim jetzt nicht was von mir", dachte Anette, "dass ich vielleicht das mit allen Maennern so mache", gruebelte Anette jetzt ob ihres Vorstosses. "Ach, was. Ich bin jetzt schon soweit gegangen, da lass' ich mir das Glueck nicht aus den Haenden reissen", versicherte sie sich selbst. Als sie die Tuer zu ihrem Apartment aufschloss und Achim eintrat wunderte er sich gleich. Es war eine riessengrosse Wohnung. An den Waenden hingen Photographien von jungen muskuloesen Burschen die fast alles zeigten. Aber nur fast alles. Die Wohnung war auch sonst sehr ungewoehnlich, eher ein Atelier als eine Wohnung. Die Miete allein musste ein kleines Vermoegen kosten. Neumodische Statuen standen hier und da, irgendwie war es fast 'strange'. So unbewusst, nicht wissend wohin. So kam es zumindest Achim vor. Eine Wand war komplett verglast; so konnte Achim die Lichter der Stadt sehen, die langsam erwachte. Vorne am Horizont braute sich ein Gewitter zusammen.
"Wow!!!", Achim stiess einen Laut der Verwunderung aus.
"Ich kann mir gut vorstellen", sagte er, "fuer die Kaution und eine Monatsmiete kann ich mir auch einen Kleinwagen kaufen, oder? "Nicht ganz, aber fast", sagte Anette desinteressiert, denn Geld hatte sie schon immer gestoert.
"Willst Du Deinen Cappucino mit Schokostraeuseln bestreut?", fragte sie stattdessen, ueberhaupt nicht auf das Thema weiter eingehend.
Fuer Anette bedeutete Geld nichts. Wieviel Leid wurde mit Geld auf dieser Welt getan? Wieviele Menschen mussten wegen diesem, bunten bedruckten Papier - und mehr war es ja nicht - darben oder gar sterben? Sie wollte gar nicht dran denken. Und jetzt schon ueberhaupt nicht.
"Ja, mach' mal ruhig was drauf!", Achim der eigentlich sonst keine Suessigkeiten as, hatte auf einmal das Verlangen danach. Irgendwo und irgendwann hatte er mal in einem dieser Pseudo-Erotikheftchen wie "Coupe" oder "Neue Revue" gelesen, dass Schokolade gut fuer die Liebe sei. Vielleicht war das der Grund. Aber das war nicht der Grund. Eher un- bewusst.
"Okay, also ich nehm' dann auch einen Schokostraeuseln", rief sie schon aus der Kueche raus.
Achim trat an die Fensterseite und schaute interessiert nach draussen. Von hier oben hatte man einen herrlichen Blick ueber die Stadt. Die Lichter der Grosstadt waren schon faszinierend, so wie sie da leuchteten. Die Autos, so winzig klein, ihre Bahnen ziehend ... Achim schweifte in Gedanken ab ...
Als Achim so seinen Blick schweifen liess, blieb er auf einem Appartement auf der gegenueberliegenden Haeuserseite haengen. Hier konnte er ein richtiges Atelier erkennen. Das Dach war komplett verglast und an den einzelnen Streben konnte man die zusammengerollten Vorhaenge erkennen. So eines, wie man es immer in den Filmen sieht. Es war hell erleuchtet und Achim konnte erst seinen Augen nicht glauben, was er da sah:
Ein junges Paar war gerade intensivst mit ihrem Liebesspiel beschaeftigt. Sofort schwoll sein Pimmel an. Die Frau saugte wie wild an Penis des Mannes; ihr Hinterteil war ueber seinem Gesicht plaziert. Achim konnte so nicht erkennen, wie alt denn das Paar war. Sie mussten beide kurz vor ihren jeweiligen Orgasmen sein, denn ihr Arsch bewegte sich wie wild hin und her. Von der Seite konnte er sehen, wie sich sein Oberkoerper immer schneller auf und absenkte.
"Gleich muss es ihm kommen, dachte Achim und sinnierte weiter in seinen Gedanken, "ob sie wohl seinen Samen schlucken wird?"
"Kommst Du in die Kueche oder soll ich den Cappucino rausbringen?", rief Anette aus der Kueche. Achim hoerte jedoch nichts. Zu sehr war er auf das Treiben der beiden fixiert. Fasziniert schaute er voellig gebannt dem Geschehen der beiden dort unten zu. Da, jetzt, eben war er gekommen, Fontaene ueber Fontaene spritzte aus seinem glaenzenden Rohr und lief ueber die Eichel runter am Stamm des Pimmels. Gierig leckte die Frau seinen Penis, nahm die ganze Eichel in den Mund, waehrend er als mehr und mehr auspumpte. Achim war so total gebannt von dem Geschehen dort unten im Zimmer dass er gar nicht merkte, wie Anette aus der Kueche gekommen war und sich neben ihn gestellt hatte.
Ploetzlich und unverhofft stuppte sie ihn von der Seite an. "Ich hatte Dich gefragt, ob Du den Cappu in der Kueche willst, oder hier draussen?", fragte ihn Anette. "Hier muss es ja interessante Sachen geben, dass Du keine Antwort gibst"! Dabei sah sie ihn an und schaute dann nach unten. Dort sah sie die beiden, noch voellig verausgabten nackten Leiber, die noch schwach zuckten.
Achim war es hoechst peinlich als Voyeur ertappt worden zu sein. Sofort schoss ihm die Schamesroete ins Gesicht.
"Ahja", sagte Anette vielsagend. "Wusst' ich's doch!". Achim war die Situation jetzt immer mehr und mehr unangenehm. Er wusste gar nicht wohin er schauen sollte, er schaute vor lauter Schamgefhl nur auf den Boden. Dass ihm das jetzt passieren musste... Dabei haette es doch bestimmt noch so schoen werden koennen. Er haette besser in das Gesicht von Anette geschaut, denn die grinste bis ueber beide Ohren. Sanft knuffte sie in die Seite. "Hey, Du Spanner!", rief sie und lachte dabei. "Was'n auf einmal los mit Dir"?
Achim zuckte bei dem Wort "SPANNER" wie unter einem Peitschenhieb zusammen. Langsam hob er den Kopf und schaute Anette an. Voellig unglaeubig sah er, dass Anette wie ein Honigkuchenpferd grinste. "Das sind Jean-Pierre und Madeleine", gab Anette brav Auskunft und fuegte hinzu, "die treiben's immer wie die Wilden. Ich steh' oefters hier und schau' denen zu!" 'Steh' oefters hier und schau denen zu!!', Achim traute seinen Ohren nicht. Er musste sie so, als wenn er einen E.T. gesehen haette angeschaut haben, denn Anette machte ein verwundertes Gesicht.
"Ja. Zugesehen, na und", fuegte sie lapidar hinzu. "Macht doch Spass, oder gefaellt es Dir etwa nicht?" Dabei hatte sie auf einmal zu Ihrem Grinsen eine ganz kehlige, erotische Stimme. Achim wusste nicht was er jetzt sagen sollte! Aber ueberhaupt nicht. Nicht im geringsten. Das war etwas zu viel des Guten. Seine gute "Bekannte" von frueher, mit der er schon immer gewisse Gefuehle verband aber unfaehig war sie auszudruecken, sah zusammen mit Ihm einem Paerchen beim Bumsen zu.
Anette bemerkte die grosse Unsicherheit bei Achim. Na, der arme Kerl. Er tat Ihr leid. Sie hatte dies bei anderen Situationen des oefteren schon gemerkt, dass Ihre Art der menschlichen Sexualitaet zu begegnen, nicht von allen Leuten gutgeheissen wurde. Viele konnten auch ob Ihrer Offenheit nicht so sehr viel damit anfangen. Schnell versuchte sie die Situation zu retten, denn pikieren wollte sie Achim keinstenfalls.
"Nun ja, ich weiss. Ist ein bisschen ungewoehnlich fuer eine Frau, aber Frauen sind auch nur Menschen und sehr sexuelle Wesen dazu", ergaenzte sie gleich mit einem schelmischen Feixen. Sie wurde sogar ein bisschen rot dabei da sie Achims Staunen bemerkt hatte. Aber genau genommen, mehr aus Sympathie fuer Achim, als aus sonstigen Gruenden.
Sie rettete die Situation indem sie einiges erklaerte. "Aber wir sind doch alle gleich, was die Sexualitaet betrifft, meine ich, in den Grundzuegen (dabei grinste sie schon wieder so diabolisch luestern), nur die Gesellschaft setzt uns die Tabus", sprach sie, und fuegte bestimmt hinzu, "ich bestimme mir meine Tabus selbst!"
Achim war dermassen erleichtert, so erleichtert wie noch nie. Er hatte sich schon aufgegeben wegen dieser Sache. Abrupt laechelte er.
"Ja, so gefaellst Du mir besser", sagte Anette. "Du warst mir eben ganz anders", setzte sie noch hinzu. "War es wegen den beiden da unten ....", dabei machte sie eine kleine Kunstpause um dann weiterzufahren, "und dass ich es auch gesehen habe?", fragte sie. "Ja", antwortete Achim wahrheitsgemaess, "und wenn ich ehrlich bin ...", er zoegerte einen Moment, um zu ueberlegen, ob er denn die Wahrheit sagen sollte, fuhr aber dann fort, "es war schoen zu zusehen".
"Geht mir auch als so!", rief Anette ganz kurz und jovial und verschwand in der Kueche.
'Geht mir als auch so', Achim hingen die Worte noch wie ein vielfaches Echo im Kopf. 'Das ist wirklich eine tolle Frau', dachte Achim, 'so offen und selbstbewusst'.
"Willst Du jetzt den Cappu hier oder im Wohnzimmer trinken?", rief sie ihm aus der Kueche zu.
"In der Kueche", rief er ihr hinterher, wobei er schnell hinzufuegte, "ich komme gleich", dabei wagte er noch schnell einen Blick nach unten auf Jean-Pierre und Madeleine. Die beiden waren in der Zwischenzeit wieder aktiv am Werken. Jean-Pierre liebte Madeleine gerade in der Huendchen-Stellung und gab im Moment Vollgas, denn seine Fuesse und die von Madeleine bewegten sich schnell auf und ab. "Zu gerne wuerde ich jetzt hoeren, wie sie abgeht", dachte sich Achim. Madeleine war voll und ganz dabei. Ihre Brueste flogen nur so vor und zurueck. Sie hatte schoene, schwere Kugeln. "Der Traum eines jeden Mannes", ging es Achim durch den Sinn. Ploetzlich hoerte Jean-Pierre auf zu stossen. Er zog seinen Penis raus, stieg vom Bett und ging aus dem Raum. Achim wollte sich schon wegdrehen, aber verharrte dann doch noch, denn Madeleine kniete noch in irgendeiner, voller Erwartung auf allen Vieren im Bett. "Einen knackigen Arsch hat das Luder ja auch", ging es Achim durch den Kopf, "eine richtige Vollblutfranzoesin eben!"
"Die wuerde ich gerne auch mal von hinten lieben, aber richtig so von hinten." Achim meinte damit Ihren Arsch, respektive ihr Arschloch. Sehr, zu sehr liebte er analen Verkehr, wenn er auch bis jetzt immer nur die normale Art ausprobiert hatte. Das andere, ja das wollte er sich fuer spaeter aufbewahren. Unverhofft kam Jean-Pierre zurueck. Sein Glied schwengte nur so durch die Gegend. Er hatte einen ganz schoenen Schwengel. Gross und lang, etwas duenner wie seiner. Das musste man ihm zugestehen. Mit einer Hand verrieb er was glaenzendes auf seinem Rohr. "Gleitcreme", durchfuhr es Achim, wobei er es leise gemurmelt haben musste, denn in der Zwischenzeit war Anette aus der Kueche gekommen und stand ploetzlich neben ihm.
"Wo Gleitcreme", hoerte er es luestern von der Seite sagen. Achim erschrak und schaute sich um.
Anette war in der Zwischenzeit aus der Kueche gekommen und hatte Ihren Kommentar zum Besten gegeben. Sie wusste ja jetzt schon im voraus was kommen wuerde. Von daher hatte sie keinerlei Beruehrungsaengste was noch kommen wuerde. Fuer Anette war das das normalste der Welt, war ja auch wirklich nichts dabei, oder? Zwei Menschen fuegen ihre Sexualorgane zusammen! Und?... Okay, nein, so war es wirklich nicht. Es war ganz schoen anregend. Es wird IMMER anregend bleiben. Anette wusste allerdings nicht warum. Es war ihr auch im Grunde genommen, scheissegal! Es interessierte Sie nur, dass Ihr Glueck in Ordnung ging, erst wenn dieses mal so waere, dann koennte sie ueber andere Sachen nachdenken. Fuer Anette war diese eine salomonische Loesung.
"Na, jetzt wird's gut, wenn Gleitcreme ins Spiel kommt", sagte Anette mit einem gewissen Timbre in der Stimme.
"Hier Dein Cappucino, Signore. Ich dachte mir, da Du nicht kommst, bringe ich meinem "Gebieter" halt seine Erfrischung", dabei laechelte Anette so unnachahmlich, so, wie es keine andere Frau kann. Achim wollte noch was sagen, als Anette sich an ihm vorbei
zwaengte und voellig selbstverstaendlich auf dem breiten Fenstersims hockte.
Jetzt war er voellig perplex. 'Okay, gut, ja. Sie hat die Situation vorhin gerettet', ueberlegte er schnell, aber das jetzt war ihm doch etwas 'strange'. Zumal er ja Anette ueberhaupt so nicht kannte. Achim wollte gerade was sagen um die Situation fuer sich irgendwie zu ueberspielen, als Anette schon 'fachfrauisch' die Erklaerung abgab.
"Jetzt liebt er sie von hinten. In ihren Po", entfuhr es Anette etwas heisser beim letzten Satz, denn dabei musste auch sie etwas schlucken. "Jean-Pierre macht das immer zum Abschluss. Madeleine hat mir mal gesagt, dass es das Tollste ist, was es in der Liebe gibt!" Als sie das sagte, leuchteten Ihre Augen dabei, aber das konnte Achim ja nicht sehen.
"Du ..., Du ...", Achim schluckte kurz, "Du hast mit Madeleine darueber gesprochen,... aeh... Mmm", Achim raeusperte sich etwas verlegen, "ihr sprecht ueber...", also Achim war es irgendwie unangenehm. Er der sonst sich fuer so offen hielt, er kam ins Stolpern.
"Ob wir uebers Bumsen reden, das wolltest Du doch sagen, oder?, sagte Anette knallhart. In ihrem Inneren gefiel es ihr so richtig, einem Mann in dieser Beziehung Paroli zu bieten, ja zu uebertreffen. Aber, da es Achim war, wollte sie ihn keinesfalls verletzten oder blosstellen. Aber, sie wuerde noch frueh genug damit aufhoeren und ihn vorsichtig fuehren... bis an das GEMEINSAME Ziel welches sie heute erreichen wollte. Nur, Achim wusste bis zum gegenwaertigen Zeitpunkt nichts von seinem Glueck. Achim war zwar sonst nicht auf den Mund gefallen, aber hier fehlten ihm doch alle Worte. 'Das muss wegen Anette sein', ueberlegte er, 'Was soll ich denn jetzt sagen, oh mein Gott', durchfuhr es ihn, 'so eine Situation hatte ich ja noch nie!' Trotzdem fasste er sich ein Herz und fragte kurz: "Und was meint Madeleine sonst noch ... oder Jean-Pierre"?, dabei hatte er unwahrscheinliche Angst jetzt von Anette intime Details von Jean-Pierre zu hoeren, denn dies haette bedeutet, dass Anette schon .... Achim durfte nicht mal dran denken ... oder den Gedanken weiterspinnen ...
"Mmmh. Nunja, Madeleine hat mir gesagt, dass sie Jean-Pierres Samen so gerne schmeckt. Sie kann nie genug davon kriegen. Leider hat der Gute fuer sie nie genug. Haha". Dabei kicherte sie wie ein Schulmaedchen.
"Wobei, wenn ich einem Freund haette, dem wuerde ich schon sagen, dass er kraeftig vom guten 'Stoeffche' produzieren soll ...", Anette verlustigte sich dermassen darueber, dass es Achim peinlich war. Er konnte so jetzt nichts sagen.
"Das... das...ja, das habe ich gesehen", stotterte Achim etwas verlegen.
Anette fuhr ohne sichtliche Regung fort.
"Sie wuerde am liebsten jeden Tag seinen Saft trinken, aber ungluecklicherweise hat der Gute dann nicht allzuviel genug neu aufgebaut!", dabei grinste sie vielsagend. "Jean-Pierre ... und ...", Achim musste allen Mut zusammennehmen, "also, Jean-Pierre und Madeleine wissen... also", Achim musste wieder neu anfangen, "also, die wissen doch sicherlich nicht dass Du sie beide beobachtest beim ... aehem... ,", Achim raeusperte sich schon wieder verlegen, 'verdammt war das schwer', ging es ihm durch den Kopf, " also beim ....
"Beim Ficken", half Anette aus. Sie nahm wirklich kein Blatt vor den Mund.
"Ja, beim Ficken", wiederholte erleichtert Achim. Er war froh, dass Anette das Wort ausgesprochen hatte. Was war nur auf einmal mit ihm los? Er, der sonst die Puppen tanzen liess, benahm sich hier in Ihrer Gegenwart wie ein kleiner, dummer Schuljunge. Verdammt noch mal! Aber er konnte nichts dagegen tun.
"Doch, das wissen sie!", entgegnete Anette. Achim droehnten Anettes Worte nur so aus Ihrer Richtung entgegen!!!
'Oh Gott!, oh mein Gott', Achim dachte ihm wuerde der Schaedel zerspringen, er sah schon die 'Menage aux troi' von Henry und June Miller mit Anaiis Nin vor Augen. Nicht dass er was dagegen im eigentlichen Sinne haette, dies konnte vielleicht ganz geil sein, aber Anette war fuer ihn doch so rein, so fast unerreichbar. Eine Goettin. Sein Bild war am Wanken.
"Wie, das wissen sie?", entkam es emotionslos aus Achims Mund. Wie ein Roboter fuehlte er sich im Moment. Er war auf so etwas nicht vorbereitet. Auf sowas nicht. Schon gar nicht in Verbindung mit Anette! Achim war es jetzt hundeelend. "Ganz einfach, oder besser gesagt, eigentlich eine laengere Geschichte. Da muss ich allerdings weit ausholen. Hoffentlich langweile ich Dich nicht damit. Es fing alles ganz harmlos an: Anette wusste, dass sie nur, wenn sie die komplette Story Achim erzaehlen wuerde, einigermassen glaubhaft erscheinen wuerde. Selbst ihr, die es ja am besten wusste, erschien es unglaubwuerdig wenn sie in stillen Stunden darueber nachdachte, es glich fast einem Maerchen, einem modernen Maerchen in der Habenichts vom Lande doch noch seine Prinzessin entgegen aller Intrigen am Hofe bekommt. Oder einer fiktiven Erzaehlung. So genau konnte sie es nicht beschreiben.
Es war ja nun nicht alltaeglich, dass jemand sich gerne beim Intimverkehr zusehen laesst. Und wenn die Liebesvereinigung dann noch so interessant und anregend wie bei Jean-Pierre und Madeleine ist ... Wer kann da noch nein sagen? Aber, das musste man ja erst mal erklaeren, wie es zu dem allem gekommen war. Anette fing also an zu erzaehlen.
"Als Jean-Pierre vor ca. 8 Monaten nach Deutschland kam sprach er kein Wort deutsch. Dafuer natuerlich ausgezeichnet franzoesisch! Allerdings nuetzte ihm das hier in Deutschland recht wenig, wie Du dir vorstellen kannst!"
Achim zuckte ob der, fuer ihn, Anspielung etwas zusammen, aber Anette fuhr unbeirrt weiter. "Also, er kam aus einem kleinen Dorf aus der Provence, Grasse dem Zentrum der Parfumkunst, kennst Du bestimmt", unterbrach Anette kurz ihren Redeschwall.
"Am Rande, ja, vielleicht vom Hoerensagen", murmelte Achim der im Moment unfaehig war, einen klaren Gedanken zu fassen bzw. ueberhaupt etwas klar zu denken. "Doch, kennst Du bestimmt!!!", Anette schaute ihn unglaeubig an. Sie konnte nicht glauben, dass jemand "Das Parfum" von Patrick Suesskind nicht gelesen hatte. Denn da war ja Grasse unter anderem behandelt als Zentrum der Parfumkunst.
"Kennst Du nicht "Das Parfum" von Suesskind?", fragte sie mit grossen, fragenden Augen.
"Das was", fragte Achim, leicht irritiert zurueck. Irgendwie hingen seine Gedanken an was anderem. Er wusste auch nicht an was. Aber irgendwas war da.
"Das Parfum" von Suesskind!", Anette wunderte sich doch ein bisschen. Kennt nicht "Das Parfum"!!! Da Achim keinerlei Anstalten machte, eine Erklaerung abzugeben, hob Anette an:
"Das Parfum" ist ein Roman, geschrieben von Patrick Suesskind. Es geht darin um einen haesslichen Gnom, welcher schon im Kindesalter bei seiner Hebamme negative Reaktionen hervorrief, da er nicht so riecht wie Babys im allgemeinen riechen!", Anette war jetzt ganz dabei, " denn er verstroemte ueberhaupt keinen Geruch, und dieser Gnom, sein Name ist Grenouille, dieser Grenouille wird zu DEM begnadesten Parfummischer *ALLER* Zeiten!".
Anette wusste Ihrer Begeisterung nicht mehr Ausdruck zu verleihen, als heftigst mit Haenden, Armen, Kopf und Augen zu agieren. Sie erinnerte sich gleichzeitig an die Zeit, als Sie "Das Parfum" von Suesskind verschlungen hatte. Das war wahrhaftig eine wunderschoene Zeit mit diesem wirklich atemberaubenden Buch gewesen! Nie zuvor hatte sie ein Buch so sehr ergriffen. Suesskind schrieb mit einer solchen Authenzitaet, dass es einem Angst und Bange wurde. Grenouille kennt nur eines: Die Lust am Duft. Sonst nichts. Anette denkt sich, dass sie eine Art Grenouille ist, denn sie kennt heute Nacht auch nur die Lust an der Lust *MIT* Achim. Zusammen mit Achim. Ihrem Achim!
Anette muss sich losreissen von den Gedanken, denn das Buch hatte sie damals wirklich sehr stark mitgenommen. Sie konnte sich noch gut, zu gut, an die Abende erinnern, als sie das Buch las. Es war noch zu den Zeiten in den USA.
Jerry wollte sie ueberraschen und hatte das Buch, welches eine Neuerscheinung war und schon von einigen Kritiken positiv beleuchtet worden war, im New Yorker 'BookStop', dem groessten Buchladen der Stadt, unten am Times Square, entdeckt. Eigentlich waere er damals gar nicht 'downtown' in der Stadt gewesen, denn urspruenglich haette er auf Staaten Island die Tochterfirma Ihres gemeinsamen Arbeitgebers der "DataCorp. Industries" praesentieren sollen. Eine Fernsehgeschichte oder so. Allerdings, und das war der Grund warum er in der Naehe vom 'BookStop' war, Dave Lettermans Late-Show wurde aufgezeichnet und jemand aus Jerry's Bekanntenkreis hatte ihm eine Karte besorgt. Jerry konnte sogar Lettermans TopTen List vorlesen wegen irgendwas. Nunja, Jerry war nun mal ein grosser Fan von Letterman. Sowie ich auch. Er verstand zwar nicht um was es da ging bei dem Buch, aber aufgrund der Sprache war er der Meinung, seiner Anette mal eine 'surprise' zu Ihrem Geburtstag zu bieten."
Anette erzaehlte Achim jede Kleinigkeit von damals, sicherlich ein Grund hierfuer war, dass sie sich gerne an die Begebenheit erinnerte.
Als sie das Buch von Jerry an Ihrem Geburtstag erhielt, war sie erst ein bisschen enttaeuscht, warum wusste sie eigentlich nicht. Sie wusste es bis heute nicht. Es war vielleicht, dass sie von Jerry was, instinktiv gedacht, persoenlicheres, erwartet haette! Es war in braunen, weichen, bestimmt suendhaft teurem Leder eingebunden, zusammen mit einem goldfarbenen Lesezeichen. Im Buch stand eine Widmung:
From Jerry for MY Anette, Sept. anno domini ninetythree Sonst nichts! Aber was haette denn drin stehen sollen? Es war ja nie was zwischen ihnen, ausser einer tiefen Freundschaft, mehr noch Kameradschaft. Vielleicht war das der Grund, dass sie zu Jerry eine solche Beziehung aufgebaut hatte. Ja, das war es ganz bestimmt. Allerdings konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, wie 'Das Parfum' ihr Leben bestimmen wuerde. So gesehen. Wenn auch indirekt. Jetzt stand es auf Ihrem Schreibtisch auf einem Ehrenplatz. Ab und zu nahm sie es und las ... Wenn es ihr denn ganz schlimm und elend zumute war. Sie konnte dabei so richtig entspannen und fuehlte sich wie neugeboren.
Anette erinnerte sich an die Zeit, als sie das Buch in den USA las. Es war eine verdammt schoene Zeit, was das Buch betraf, ansonsten ... Als sie das Buch dann mal an einem Winterabend vor'm Kamin anfing zu lesen, da war sie schon nach 4 Seiten so begeistert, so begeistert, dass sie sich vornahm, jeden folgenden Abend immer ein Stueckchen von der Lebensgeschichte des Jean-Baptiste Grenouille zu lesen. Nicht zuviel. Seite fuer Seite faszinierte es Anette mehr und mehr. Irgendwie auch als Erholung. Den ganzen Tag nur englisch.... kein Wort in ihrer Muttersprache. Dann...., abends, sie freute sich schon den ganzen Tag wie verrueckt darauf ..., nach Hause kommen, die Schuhe ausziehen, die steifen Kleider weg, schnell eine Dusche und dann in den Sessel vor'm Kamin... aaahhh! Die Fuesse hochlegen, und ganz ruhig erst dem Feuer, wie es prasselnd vor sich hinbrennt, lauschen und dann eine dampfende Tasse Oolong-Tee, First Flush Special Tips, den Ihr ihr Bruder immer aus Deutschland von Paul Schrader, Bremem in die USA schickte.
Es war wie eine Zermonie, nein, es war eine Zeromonie, "Das Parfum" nehmen und weiterlesen ....
Sie las jeden Tag nur 10 Seiten, allerdings musste sie sich dazu zwingen nicht mehr zu lesen. So wollte sie den Genuss moeglichst lange rausschieben, quasi verlaengern, diese allerdings mit solchem Entzuecken, gleich einer Schlemmerei, einer geistigen. Sie stellte sich das Paris des 17. Jhds. bildlich vor, tagtraeumte ein bisschen, las weiter, unterbrach ..... Oft hing Sie so in Ihren Gedanken fuer mehrere Minuten nach. Manchmal ertappte sie sich auch, dass sie einschlief und dann die gelesenen Szenen traeumte, wobei sie als Beobachterin alles erlebte. Sie traeumte so oefters vor sich hin. Oft, sehr oft, wurde sie vom Weckdienst morgens um 6:00am erst geweckt. Sie durchlebte diese Zeit, die Zeit von Grenouille selbst, fuehlte sich in die damalige Zeit versetzt, kurzum sie verband dermassen viele Erinnerungen und Bande mit diesem Buch wie mit keinem anderen.
Achim sah Anette lange, sehr lange an. Sie hatte einen stieren Blick bekommen. Fast unheimlich, aber nur fast! Irgendwie sah sie so, fast versteinert, unendlich wunderschoen aus. "Anettchen, hallo!", raunte Achim, vorsichtig, denn insgeheim genoss er den Anblick dieser grandios attraktiven Frau. "Aehm, mmh.", Anette ruckte mit dem Kopf und schaute ratlos Achim an, "also, wo war ich stehengeblieben?", fragte Anette Achim, die wegen Ihrer 'Simuliererei' nicht mehr recht wusste, wo sie denn stehengeblieben war.
"Grasse, Zentrum Parfumkunst", wiederholte Achim, denn er konnte sich schon denken was jetzt kommen wuerde.
"Ahja, Suesskind", antwortete sie gleich drauf. "Ich geb' Dir mal das Buch zum Lesen, ... ist wirklich, ... aber wirklich sehr, sehr lesenswert!!" Anette hatte Probleme gleichzeitig zu reden und an den Vorgang zu denken. Zu sehr hatte sich Suesskind's Buch in Ihrem Gehirn eingegraben. Sie wartete schon sehnsuechtig auf das neue Buch, wenn es denn eines gaebe, von Suesskind. "Ahja, okay, also, Jean-Pierre war ein unbedarfter Juengling ... und ..."
Unvermittelt krachte Achims Frage in den Raum.: "Habt ihr... ich meine, Du und Jean-Pierre ....", Achim war es jetzt unvorstellbar verdammt hundeelend, "habt ihr miteinander geschlafen!???, fragte er monoton in die Stille hinein. Achim wusste nicht ob er diese Frage ueberhaupt haette stellen duerfen! Das war einzig und alleine Anettes Intimsphaere und da hatte er nichts zu suchen. Ueberhaupt nicht. Aber jetzt war es zu spaet. Die Frage schwebte ueber ihm, gleich einem Damoklesschwert, im Raum. Er bereute es schon.
Anette war ob der ploetzlichen Unterbrechung ueberrascht. Zu sehr war sie von der Frage ueberrascht worden.
"Ob wir was....???", unglaeubig wiederholte sie die Frage. Aber jetzt war es zu spaet. Da musste er noch durch. Dann wuerde es wahrscheinlich zu Ende sein.
"Ob ihr miteinander geschlafen habt!, presste Achim hervor, "Sonst koenntest Du doch jetzt nicht so einfach mir nichts, dir nichts zusehen", Achim wollte es jetzt zu Ende bringen. Es fiel ihm so schwer, wirklich schwer, aber besser jetzt, das sie schon gerade dabei waren oder nie. Er wollte einfach nicht laenger leiden. Wenn es schon so sein sollte, dann lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Anette legte den Kopf etwas schraeg und schaute ihn von der Seite zoegernd an ...."Ich glaube", antwortete sie ihm, "mit Deiner Phantasie stimmt was nicht"!, dabei laechelte sie ein bisschen, wobei sie leise, aber fuer Achim gut hoerbar sagte:
"Jean-Pierre ist UEBERHAUPT nicht mein Typ. Er ist ein netter Kerl, lieb und zuvorkommend, aber sonst auch nichts! Du Dummerchen. Darf ich jetzt weitererzaehlen?"
Anette wollte es nicht ZU laut sagen. Warum? Das wusste sie allerdings auch nicht. Aber es aergerte sie selbst. Sie aergerte sich selbst ueber sich. Shit! Fuck it! Damned.
Achim war jetzt wegen der letzten 2 Worte voellig aus dem Haeuschen. Innerlich!
'Du Dummerchen hat sie gesagt, oh wie nett sie doch ist. Vielleicht ist es ganz anders', Achim rauschten die Gedanken nur so durch den Kopf. Ihm war auf einmal nicht mehr elend, sondern jetzt ganz schwindelig. Anette fing erneut an.
"Also, nochmals im Klartext, auch fuer Herrn Achim M. Schneider", fuegte sie mit einem Augenzwinkern hinzu, "ich habe nicht mit ihm geschlafen!". Anette lachte innerlich das Herz, denn sie hatte die Eifersucht, bzw. wenn man es so nennen konnte, die ersten Triebe dieser, erkannt. "So", erzaehlte sie weiter, "also, er war ein unbedarfter Juengling vom
Lande und hatte leider seine Erbschaft die ihm seine Lieblings-Oma hinterliess, aufgrund dubioser Spekulanten verloren. Er war ganz traurig, dass er seine Verlobte, siehst Du jetzt", unterbrach Anette selbst Ihre Erzaehlung, "Du musst die Leute nur ausreden lassen", dabei zwinkerte sie ihm zu, "nun, er konnte wegen Geldproblemen seine Verlobte nicht nach Deutschland holen. Darueber war er noch viel mehr betruebt als ueber das verlorene Geld. Zumal sie im hintersten Winkel Frankreichs auf einem Landgasthof eine billige Arbeit verrichten musste. Jeden Abend telefonierten die beiden miteinander, aber die Gespraeche brachten Jean-Pierre bald an den Rand des Ruins."
Achim hatte in der Zwischenzeit fasziniert zugehoert. Jetzt war alles anders. Wie verzueckt hing er an ihrem Mund, saugte quasi jedes Wort aus ihr.
"Nun," so fuhr Anette fort, "kam es einiges Tages dazu, dass ich Jean-Pierre hier im oertlichen Madja-Markt traf. Er war in der Computerabteilung und interessierte sich fuer einen Computer. Eine Zeitlang hoerte ich dem Verkaeufer zu. Jean-Pierre nickte die ganze Zeit ueber nur, aber der Verkaeufer, aber so sollte ich ihn eigentlich nicht nennen, also der Typ log so, dass sich die Balken nur so bogen. Dass MS-DOS nur das einzig ware waere und demzufolge auch Windows. Du kannst Dir gar nicht vorstellen was der alles vom Stapel liess." Anette war jetzt voll und ganz dabei. Sie musste jetzt, obwohl das Erzaehlte schon ueber 2 Jahre vorbei war, immer noch lachen. 'To funny', dachte sie sich. "Na, da habe ich dem Typ mal was von pre-emptiven Multitasking und Speichermanagment im D0000-DFFFF Bereich sowie im interskelaren MAP-System nach Video_Retrace und DPMI self configure API um die Ohren gehauen. Vom Idle-Value, ShadowRam gar nicht zu reden und dann die Fehler bei Caching des invertierten Speichers. Aber ueberhaupt, auch mit der virtuellen Adressier...."
Anette stoppte, denn sie sah Achims Ausdruck im Gesicht. Er hatte den Mund leicht geoeffnet, die Augen guckten Sie nur so an!
"Oh, sorry, ich wollte Dich nicht langweilen, kam halt so ueber mich. Der Job, Du verstehst."
Achim verstand zwar ueberhaupt nichts, aber das machte ja nichts. Trotzdem nickte er eifrig mit dem Kopf. Zu interessant wurde die Geschickte jetzt.
Anette fuhr fort. "Da hat der Typ erstmal mit seinen Ohren gewackelt und sich dann treu und brav getrollt, ha ha", Anette grinste als sie sich jetzt neu erinnerte. "Joh", fing sie neu an, "Jean-Pierre hat mich dann ganz schuechtern in gebrochenem Deutsch und Franzoesisch gefragt, ob ich ihm denn, da ich ja einiges verstuende von der Materie, einen Rat geben konnte.
Ich habe ihm dann ein System zusammengestellt, das ohne Probleme fuer ihn war. Da wusste ich allerdings von seiner finanziellen Misere noch nichts.
"Das hat er mir natuerlich nicht gesagt, der Schlinge", schimpfte sie gespielt, "ihr Maenner und Euer Stolz", dabei wollen wir Frauen Euch doch so gerne helfen, aber ihr lasst Euch ja nicht reinreden". Anette gefiel es mal wieder so in alten Erinnerungen, Memories zu kramen. Aufzufrischen. Das Angenehme natuerlich nur. Und dafuer war ja Achim heute da. Als Verstaerker, sogesehen. Das hing auch mit ihren Kenntnissen im Computerbereich zusammen. Hier wurde sie wieder gefordert, konnte zeigen was sie wirklich drauf hatte um Umgang mit der Maschine.
Allerdings bezog sich das auf ein anderes Gebiet der Computerei.
Anette unterbrach kurz ihre Erzaehlung wie sie Jean-Pierre betreffend Computer geholfen hatte.
"Wirf' mal ein Auge runter", forderte Anette ihn jetzt auf. "Es geht bald zu Ende!", Anette stoppte ihre Erzaehlung, denn das was sie dort unten sah, gefiel ihr noch besser und geilte sie zusaetzlich auf.
Fuer Achim war es zwar etwas ungewohnt, aber der Drang, die Libido hatte auch ihn erfasst. Er beugte sich nach vorne und schaute runter in Jean-Pierres und Madeleines Liebesnest. Unten im Zimmer waren Jean-Pierre und Madeleine gerade im Endstadium. Jean-Pierre stiess jetzt ueberhaupt nicht mehr schnell, nein, ganz langsam bewegte sich sein Arsch vor und zurueck, dabei umfasste er von hinten die knackigen, festen Titten von Madeleine. Madeleine hatte sich aufgerichtet und fuhr mit ihren Haenden an den Schenkeln von Jean-Pierre entlang. Sie mussten Jean-Pierres Schwengel tief in ihrem Arsch stecken haben, Ihre Beine wares etwas mehr gespreizt als sonst, aber gerade noch so, dass es fuer sie bequem war. So konnte er muehelos mit seinem Stueck Fleisch in ihrem Po rein und rausfahren. Madeleine musste es aus vollen Zuegen geniessen wie sie von hinten in den Arsch von Jean-Pierre gefickt wurde. Sie warf den Kopf hin und her, die schwarzen Haare flogen nur so durch die Luft. "Schau' mal schnell", unterbrach Anette selbst die angespannte, geile Stille, "gleich jagt er ihr seine Ladung in Arsch. Das hat sie so gern", fuegte sie mehr wie gewollt spitzbuebisch hinzu. Und richtig. Jean-Pierre verharrte einen Moment kurz, um dann langsam, kurz schnell, dann wieder langsam und wieder schnell vorzustossen. Mit jedem dieser schnellen Bewegungen pumpte er seine Aussaat ganz tief in ihren Arsch.
Achim schaute jetzt voller Geilheit nach unten. 'Oh, wenn ich doch auch Anette so lieben koennte', ging es ihm durch den Kopf. Soeben fielen beide in sich zusammen.
"Jetzt laesst er seinen Schwanz noch fuer eine Minute in Ihrem Arsch", fuegte Anette fachmaennisch hinzu. "Dann gehen sie beide duschen". Anette sagte dies ganz ohne Emotionen, so schien es wenigstens fuer Achim, aber dem war ganz und gar nicht so. Sie war heiss und wie! Aber nicht nur sie. Achim schwoll der Pimmel dermassen bei dem Gedanken, dies auch mit Anette zu machen. "Schnell, schnell an's Fernrohr", rief Anette und sprang auf. Achim blickte ihr verwundert nach und schaute sich suchend um. Richtig, das stand ein Fernrohr hinter dem Pfeiler.
Anette rollte das Fernrohr mit geuebten Griffen durch den Raum und plazierte es vor dem Fenster.
"Da, schau schnell, sonst verpasst Du es", dabei zog sie Achim hoch und draengte ihn vor das Fernrohr. Achim musste erst suchen, aber dann hatte er die beiden im Visier. Besser gesagt, den Arsch sowie Sack von Jean-Pierre.
"Schau' Dir den Luemmel von Jean-Pierre an", forderte ihn Anette auf, "er hat ihn immer noch drin". Es stimmte, Jean-Pierre hatte seinen Poller immer noch bis zum Anschlag in ihrem Hintern stecken. Madeleine hatte in der Zwischenzeit die Beine geschlossen, wohl um etwas mehr noch zu pressen; festzuhalten schien es ihm so. Langsam ploppte sein Apparat aus ihrem Loch. Durch das Fernrohr konnte man sehen, dass auch noch immer etwas Fluessigkeit raustropfte.
"Aber lass' uns zurueck auf die Geschichte kommen", unterbrach Anette das Bild, das die beiden unten im hellerleuchtetn Zimmer boten, "ich will ja auch mal fertig werden. Achim loeste sich schwerfaellig vom Fernrohr und beide nahmen wieder Platz.
"Aehem", fragte Anette, mit gespieltem Raeuspern, denn sie hatte vor lauter Geilheit den Faden verloren. "Wo war ich denn schon wieder haengengeblieben???"
Achim wusste es im Moment auch nicht mehr; zu sehr gingen ihm auch die gesehenen Ereignisse durch den Kopf.
"Mmmh. Weiss gar nicht mehr....", sagte Achim und ueberlegte krampfhaft nach der Stelle, denn er wollte nicht so unhoeflich erscheinen, nicht zugehoert zu haben. Haette ja auch nicht gestimmt! Er hatte zugehoert, aber die letzten Bilder .... setzten ihm doch etwas zu. Und dann noch zusammen mit einer Frau. Mit Anette. Wenn das kein Zeichen war ...
"Geldprobleme von Jean-Pierre", stiessen beide unisono hervor und mussten schallend lachen.
"Ahja", Anette wusste jetzt es jetzt wieder, wie gesagt, die Geldprobleme schilderte er mir erst spaeter. Du musst wissen", hob sie ein, "der Jean-Pierre wurde boes' hereingelegt!".
"Und Du hast ihm geholfen!", warf Achim ein. "Rrrrichtig", Anette rollte das R genuesslich aus, so wie Carolin Reiber es immer tut. "Der Kandidat hat 99 Punkte, was moechten Sie? Einen Keks oder einen Rolls-Royce", lachte sie ihn an.
Um Achim aber nicht den Anschein zu geben, sie wuerde ihn verarschen zu wollen, sagte sie schnell hinterher: "Sorry, just a joke by Anette P. ...."
Achim verstand es auch so. Ohne Ihre Bemerkung, was ihm aber signalisierte, dass Anette Ihn irgendwie moegen musste! Sonst haette sie ja nicht 'sorry' gesagt!!! 'Sie ist doch ein liebes Ding', dachte Achim und schaute sie mit vertraeumten Augen an.
"Okay, jetzt kommt die Geschichte, wo ich Jean-Pierre helfen konnte", setzte sie neu an.
"Ich stand wie so oft hier abends am Fenster und schaute ueber die Lichter der Stadt. Weisst Du, da bekomme ich immer so eine melancholische Stimmung, aber ich kann mich dem einfach nicht entziehen. Ist wie eine unbekannte Macht. Irgendwie, suchte ich was", wobei sie ganz, ganz leise, fast nicht hoerbar hinzufuegte, "... und habe es heute gefunden".
Anette war zusammen mit dem letzten Teil des Satzes dahin entschwunden, wo sie schon oft war. In Ihren geheimen Traeumen. Sie sah zwei Menschen die sich liebten, konnte aber nicht erkennen, wer es war. Instinktiv spuerte sie aber, dass es sich bei den beiden Menschen nur um Achim und sie handeln konnte!
"Anette! ... Anette!!! Weiter im Text!", Achim musste zweimal rufen, um Anette wieder von irgendwo zurueck zuholen, von irgendwoher, wo sie sich gerade anscheinend aufhielt. "Entschuldigung, war eben kurz weg", sie versuchte es zu ueberspielen, was ihr aber nicht so ganz gelang. "Ich hab's gemerkt", resuemierte Achim, der nun wieder ganz der Alte war. So ziemlich wenigstens.
"Wo war ich denn schon wieder haengengeblieben?", fragte Anette.
"Bei den Lichtern der Stadt und der Melancholie ...", half Achim ihr gerne aus.
"Achja, okay. Also eines Abends, ich schaute so ganz verloren ueber die Lichter der Stadt, als ploetzlich das Licht unten anging im Zimmer. Jean-Pierre kam ins Zimmer und setzte sich vor seinen Computer. Nach ca. 2 Minuten sah ich ihn wild gestikulierend und mit den Armen fuchtelnd durch das Zimmer rennen. Da war meine Neugierde natuerlich entfacht! Und da es sich um Computer drehte, war alles klar. Dachte ich zumindest. Am naechsten Tag fing ich ihn im Treppenhaus ab. War schon ein komisches Gefuehl, in einem fremden Haus jemanden fremdes quasi abzufangen, das kannst Du mir ruhig glauben", sagte Anette.
"Ich sprach ihn auf den Vorfall, den ich beobachtet hatte, an und erklaerte ihm, wenn er denn er Problem mit dem Blechknecht haben sollte, egal ob Hard- oder Softwaremaessig, wuerde ich ihm ohne weiteres gerne helfen". Nun, er erkannte mich auch gleich wieder und bat mich doch kurz in seine Wohnung zu kommen, denn er wollte dies nicht auf dem Flur besprechen. Jede Menge Leute gingen ein und aus; es war ihm sichtlich peinlich. Irgendwas war ihm unangenehm, aber ich wusste bis jetzt noch nicht was es sein koennte. Es musste mehr sein, als ein Problem mit dem Computer. Das war klar. Aber was? Als ich in seiner Wohnung war, setzte er sich schweigend an den Computer und loggte sich in eine Firma mit Namen "Societe due Centrales Du Banque do Mondeo" ein. Dabei erklaerte er mir, dass er in diese Firma ueber DM 880.000 in Form von Aktien, Pink Letters und Commodities gesteckt hatte, halt die gesamte Erbschaft die er von seiner Lieblings-Oma erhalten, hatte um sich so seine seit zig Jahren gewuenschte Leidenschaft, der Malerei, froenen zu koennen.
"Und die hatte er verloren... ?", fragte Achim interessiert.
"Ja, aber nur aufgrund von dubiosen Machenschaften der Manager dieser Company". Anette war jetzt wieder ganz dabei, "aber das waere noch nicht in 2 Stunden erzaehlt!", Anette bluehte jetzt so richtig auf.
"Jean-Pierre hat mich dann, nachdem ich die Sachlage erkannt hatte, auf ein Eis unten in das kleine Strassencafe von Luigi eingeladen, da hat er mir dann alles erzaehlt. Wo er herkam, wie er gelebt hatte, seine Kindheit. Nachdem seine Eltern gestorben waren, lebte er noch 5 Jahre in Frankreich um dann fuer 2 Jahre nach Spanien zu gehen. Danach kam er dann nach Deutschland, nachdem er in Spanien von der Erbschaft erfahren hatte. Er zeigte mir Bilder die er schon gemalt hatte, sogar Akte von seiner damaligen Freundin Madeleine, jetztigen Verlobten und baldigen Frau. Alles zeigte er mir, er war so offen. Es tat ihm, der ja in Deutschland keinen einzigen Menschen hatte, sichtlich gut, mit mir ueber seine Misere zu reden. Er war ein richtiger Kumpel. Da gingen bei mir naetuerlich schon alle Lampen auf ROT und es war voellig klar, dass ich alles versuchen wuerde ihm zu helfen.
So liebte Achim seine Anette. Ganz und gar selbstlos.
"Den richtigen Ausschlag allerdings gab was anderes", sprach Anette weiter. "Es war morgens um halb sechs!".
"Morgens um halb sechs!?," Achim wiederholte es unglaeubig.
Achim der nun jetzt keine Angst mehr hatte, war total hinueber.
"Und das war... ?", hauchte er mehr als sagen.
"Es klingelte an der Tuer... wie lange!!!, musst Dir mal vorstellen, Samstags morgens um kurz nach halb sechs klingelt es wie irre an der Tuer. Ich dachte, mein Hamster bohnert. Aber im Eiltempo. Ich also noch schlaftrunken aus dem Bett raus und schaue durch den Spion. Und, was glaubst Du wer da draussen steht? Jean-Pierre mit frischen Baguette und einem Picknick-Korb. Ich denk' mir noch, der hatt' sie wohl nicht alle... aber mache trotzdem die Tuer auf. Was meinst Du was er wollte?
"Mit Dir ausgehen?, kam es unsinngerweise von Achim.
"Quatsch", unterbrach Anette ihn etwas unwirsch und winkte dabei mit der Hand ab, "doch nicht morgens um halb sechs! Nein, er wollte mit mir einen Picknickausflug machen. Als Gegenleistung dafuer, dass ich ihm zugehoert hatte, er einen Menschen hatte, mit dem er reden konnte. Und wohin wollte er? Nach Frankreich. Nach Grasse, dort wo er herkam. Ich war natuerlich erst etwas ueberrascht, aber als er dann sagte, dass er in einer knappen halben Stunde wiederkommen wuerde und er sich sehr, sehr freuen wuerde, wenn ich mitkommen wuerde. Dann koennte ich auch mal seine Madeleine kennenlernen, denn das war der zweite Grund seiner Spritztour. Da fing mir die Idee sehr gut zu gefallen. So konnte ich auch mal seine Herzallerliebste kennenlernen, von der er mir immer so vorschwaermte.
Wie lange war ich denn schon nicht mehr in Frankreich gewesen, dabei war es doch gar nicht so weit entfernt. Und so fuhren wir nach Frankreich. Und stilgerecht in Jean-Pierre's alter Ente, einer CV 2. Es war ein so schoener Tag, er zeigte mir die Landschaft, die Leute, die einfachen Leute, weisst Du", setzte Anette noch mit grossem Augenaufschlag hinzu, "die, denen Geld und all der Mammon egal ist", dabei blitzten ihre Augen nur so. "Denn mit all dem Geld dieser Welt kannst Du Deine Seele nicht beruhigen, kannst kein Glueck Dir kaufen. Alle diese Dinge sind nicht zu kaufen".
Anette war mit den letzten zwei Saetzen ganz behutsam. So, als wolle sie Achim was signalisieren.
Achim verstand auch was sie damit sagen wollte.
"Ja, irdisches Glueck kommt von innen, nicht von aussen!", brachte er auf die Schnelle hervor.
"Jaaa", Anette hauchte es ganz leise. Aber sie riss sich zusammen und ueberlegte, was sie jetzt sagen sollte.
Achim wunderte sich selbst ueber seine tiefsinnigen Worte. War eigentlich gar nicht so sein Stil, das heisst eigentlich doch schon, denn er war schon immer ein Schoengeist gewesen, nur halt mit dem Problem, dass ihm die passenden Bonmots nie zur rechten Zeit am rechten Ort einfielen.
"Das hast Du schoen gesagt, Achim". Anette konnte im Moment nur das sagen, mehr fiel auch ihr nicht ein.
Einen Moment lang war es sehr still, aussergewoehnlich still im Raum. Es schwebte was ganz besonderes, gewaltig immenses ueber Ihnen.
"Und weiter?", fragte Achim in die Stille hinein, der jetzt doch schon wissen wollte, was noch weiter geschah.
"Ja, also", Anette musste sich zwingen die Geschichte zu Ende zu bringen.
"Ich habe dann Madeleine kennengelernt, sie arbeitete in Val-Sur- Presce, an der Kueste in einem kleinen billigen Landgasthof. Sie wurde vom Patron wie ein billiges Luder hin und hergescheucht und ausgenutzt.
Als Jean-Pierre das sah, wurde er ganz sentimental und tieftraurig. "Siehst Du jetzt was meine kleine arme Madeleine alles aushalten muss, nur weil ich zu dumm im Umgang mit meiner Erbschaft war", sagte Jean-Pierre mir, dabei hatte er Traenen in den Augen.
"Mir ging es auch nicht anders", sagte Anette und zog die Nase hoch. Die Story ging ihr immer, obwohl jetzt ja alles zum Guten sich gewendet hatte, noch nach. "Madeleine war ein derart zartes Maedchen, so feingliedrig und hier musste sie die Drecksarbeit verrichten, sich von bloeden Kerlen, nach altem Schweiss stinkenden, ekelerregenden Suffkoeppen, anmachen lassen. Sie tat mir so unendlich leid. Ich aergerte mich, dass ich nicht meinen Laptop mit dem Funkmodem dabei hatte, ich haette sofort probiert was zu machen. Aber ich beruhigte mich selbst, denn blinder Eifer schadet bekanntlich nur. Aber ich musste was machen. Jean-Pierre sass zusammengesunken ueber seiner Karaffe Rotwein. Ploetzlich schenkte er sich ein Glas von dem schweren Barolo ein, kippte es in einem Zug aus und goss sich das Glas erneut voll, um es wiederum auf Ex auszutrinken. Er wollte gerade aufspringen und es dem Patron heimzahlen, was er alles seiner armen Madeleine angetan hatte. Jean-Pierre war total verzweifelt!!!
"Er wuerde dem Patron die Meinung sagen und was weiss ich noch alles". Dabei verfiel er stellenweise in seine Muttersprache. Oh, was fuer ein armer Kerl er doch war. Mit Muehe zwang ich ihn ruhigzubleiben, die Leute an den umliegenden Tischen waren schon auf uns aufmerksam geworden, denn die Brocken franzoesisch konnte hier ja logischerweise jeder und jede verstehen. Ich fragte ihn dann wo ein Telefon ist. Jean-Pierre stand auf und kam mit einem Telefon Marke Uralt, das vielleicht schon von der RESISTANCE benutzt wurde, zusammen mit einer 10 Meter langen Telefonschnur zurueck. Service des Hause, meinte er ironisch".
"Wieso wolltest Du denn da in diesem Moment telefonieren?", unter Achim Ihre Erzaehlung. Er war etwas ergriffen.
"Mann, wart's doch mal ab!", Anette schuettelte unwirsch den Kopf, "Du bekommst die Loesung noch frueh genug".
Anette fuhr fort: "Ich nahm also meine Calling Card aus der Brieftasche und rief via Operator Jerry in den Staaten an. Hier musste ich taetig werden. Jean-Pierre schaute mir ganz verwundert zu, war halt ein typisches franzoesisches Landei, der Gute".
"I want to place a call", sagte ich zu dem Operator. Which Number please, toente es aus der Muschel.
"One-two-one-two-seven-nine-nine-seven-eight-o-five-o-nine-two- six"
Die Nummer kannte Anette noch wie aus dem 'Eff-Eff'. Jerry war oft genug fuer sie da gewesen, wenn es ihr schlecht ging. Und, es ging ihr oft schlecht. Obwohl Jerry wusste, dass Anette ihn nur als Kumpel, als sehr guten! Kumpel immer ansehen wuerde, half er Ihr gerne, hoerte stundenlang zu, wenn sie am Telefon weinte. Manchmal schluchzte sie nur minutenlang und sprach kein Wort dabei. Jerry hoerte ihr immer geduldig zu. IMMER. Oft kam es vor, dass sie miteinander telefonierten, wobei telefonieren konnte man das nicht nennen. Eine Stunde lang und dabei nur 10 oder 20 Woerter sprachen. Aber vielleicht war es gerade das. Es gab keine Rivalitaet wie sie in einer jeden Liebesbeziehung auftaucht. Jerry war einfach immer da. Aber das war eine andere Story.
Anette fuhr jetzt wieder mit Ihrer Erzaehlung fort.
"How Du you wanna get charged?", fragte der Operator. "Calling Card", rief Anette in die Muschel des Telefonhoerers, denn sie musste laut reden, da die Hintergrundgeraeusche es schwer machten, was zu verstehen. Die Leute an den umliegenden Tischen schauten interessiert zu. Das war halt voll und ganz unbekannt hier in der tiefsten Provinz in Frankreich.
"Your Number, please Ma'am", toente es wieder am anderen Ende.
"Nine-o-three-five-nine-o-six-six-six-double-o-five"
Thankyou for using AT & T. Have a nice day!, kam es aus der Muschel.
"You too", murmelte ich, ganz in Gedanken versunken und hoffend, dass Jerry noch immer auf dem alten Anschluss erreichbar sein wuerde. Wenn nicht, haette es zwar auch keine Probleme gemacht, ihn ausfindig zu machen, aber sie wollte jetzt wenigstens Jean- Pierre aus seiner Tristesse holen.
Anette unterbrach sich kurz. "Weisst Du Achim, ich erzaehle das so gerne, denn es gab mir einen unwahrscheinlichen Spass. Jetzt gerade meine ich, es waere heute oder gestern erst passiert. Ich hoffe ich langweile Dich nicht damit?!"
"Nein, nein", versicherte Achim schnell, denn in der Tat, es war wirklich interessant.
"Aber lass' mich weitermachen", sprudelte Anette schon wieder.
"Also, es war zwar erst 6 Uhr in New York, aber bei Jerry konnte ich das ohne Probleme tun. Dazu kannte ich Jerry zu gut. Und er mich. Er wuerde wissen, dass, wenn ich um diese Uhrzeit anrufen wuerde, es wichtig sein wuerde. Ich wollte gerade auflegen, als sich Jerry meldete, ich mach's mal schnell nach:
"Miller, what's up???" "Hi Jerry it's me!!!" "It's me. who??" Dabei brummte er wie ein Baer.
"I'm Anette. Anette from Germany .... Ich hatte doch die richtige Nummer!
Schlagartig veraenderte sich die Stimme im Hoerer.
"Ohhh my Darling Anette, what's going on! It's such a long, long time ago we talked. Do you you have a problem? Can I help you???"
Ja, das war "mein" Jerry. Morgens um sechs rufts Du nach fast 2 Jahren wieder mal wieder an, abgesehen von einigen Postkarten aus dem Urlaub, Weihnachten und Ostern, Geburtstagen etc. und Jerry ist der Mann fuer alle Faelle.
"Well, a friend of mine has some financial problems ..., I need some classified information! Real classified information. Can you help me!?, fragte ich Jerry.
"No problem at all. I'll do anything for you. You know me, Darlin'!, versicherte er mir. Ja, ich kannte ihn! Sehr gut sogar. Fuer ihn wuerde es keinerlei Schwierigkeiten bedeuten diese Informationen zu erhalten. Dafuer kannte er und was noch viel wichtiger war, seine Familie viel zu viele Leute in den wichtigsten Reihen.
"Nunja, ich gab Jerry dann auf alle Informationen betreffend einer "Societe de Centrales du Banque do Mondeo in Marseille herauszufinden. Jerry hatte jede Menge Bekannte die ihm diese Arbeit bzw. Gefallen gerne taten. Das waren Bekannte die Zugang zum weltweiten Bankenrechenzentrum TFIWS hatten, und die in den obersten Etagen!!! Ich habe ihm dann noch die Fax-Nummer gegeben wohin er mir die Infos schicken sollte.
"Und das hat er alles so getan", Achim wusste nicht so recht was er davon halten sollte.
"Naja, er hat mir noch einen Gefallen zu tun, mindestens einen", dabei schmunzelte sie schon wieder wie Elliot.
"So", Achim fragte ungewollt spitz. Was ihm aber in der gleichen Sekunde wieder leid tat, denn er wollte nicht schon wieder aus der Reserve gelockt sein.
Anette hatte in Achims Bemerkung den etwas komischen Ton bewusst gehoert.
"Tja, verstehen wirst Du es garantiert nicht", klaerte Anette ihn auf, "aber versuchen kann ich es ja trotzdem einmal".
"Jerry hatte bei einem 400 Millionen Dollar Projekt von GENERAL MOTORS zusammen mit GENERAL ELECTRIC, GE, Mist gebaut. Mist in der Form dass er die Routinen des Mainprogrammess fuer die komplette Abwicklung ALLER Bestellungen und sonstigen Arbeitsablaeufe so geschrieben bzw. schreiben liess, dass, wenn ein bestimmter Tag auf eine bestimmte Zeit fallen wuerde, saemtliche Programm Security Stacks gleichzeitig einen internal String auf den Disassembler aufrufen wuerden, dieser sofort der Overrun des internen Stackflow-Speichers seine Values in den virtuellen Speicher laden wuerde und gleichzeitig einen FormatMapping bzw. DEL-Befehl ausfuehren wuerde. Zumal dann noch zum allerbesten, die VAX mitsamt ihren, das waren immerhin 800 Workstations im WAN, sofort ohne Input waeren. Plus, Anette holte tief Luft, "plus als Sahnebonbon, dass SYS COMMAND seinen DEBUG und NOP Ihren eigenen Code voellig zerstoeren wuerde. Einzig allein der Kernel wuerde uebrigbleiben, aber nicht mehr gebrauchsfaehig!"
Anette beendete Ihre Ausfuehrungen an diesem Punkt, denn sie sah in Achim's Gesicht, dass er logischerweise nur Bahnhof und Abfahrt verstanden hatte. Trotzdem fragte sie ihn:
"Verstehst Du jetzt was ich meine!!! Warum Jerry mir immer dankbar sein wird, Achim? Aus den eben erzaehlten Grund. Achim starrte sie mit offenem Mund an. Er muss komisch ausgesehen haben, den Anette fing an zu lachen.
"So stelle ich mir den typischen Computer-Anwender vor, wenn die Muehle mal das nicht macht, was sie soll!"
Aber Anette kam jetzt wieder auf die eigentliche Story zurueck. "Anyway, der Tag den ich zusammen mit Jean-Pierre und Madeleine verlebte war sehr, sehr schoen. Wir gingen nachmittags noch etwas spazieren. Madeleine war etwas schuechtern, wenn auch schon entspannter als vorher, denn sie schaute Jean- Pierre immer nur schweigend an. Vielleicht dachte sie auch, dass Jean-Pierre und ich ... wer weiss. Als wir dann abends, nach einer herzzerreissenden Abschiedsszene zwischen Jean-Pierre und Madeleine, wieder hier angekommen waren, bin ich sofort rauf in meine Wohnung gestuermt und an das Fax. Da lag aber noch nichts vor. Ich war etwas enttaeuscht, denn so kannte ich Jerry P. Miller gar nicht. Eher desillusioniert hoerte ich wie immer den Anrufbeantworter ab. Ah. Jerry hatte mir eine Nachricht hinterlassen, dass er erst Schwierigkeiten hatte, aber die Infos waeren unterwegs. Sobald er sie haette, wuerde sie sofort via Fax an mich senden. Plus zusaetzlichen Passwort via CompuServe. Da bekam ich wieder das Kampfgefuehl. Just in diesem Moment begann auch das Fax Seite fuer Seite auszuspucken. Achim, Du kannst Dir ueberhaupt nicht vorstellen, wie ich Jerry in diesem Moment geliebt habe. Es waren ueber 30 Seiten, die so ankamen. Komplett mit allen Sources und Abfrageroutinen inklusive Algorithmen. Jerry hatte sich in das LAN von der Firma eingeloggt und einen Watchdog druebergelegt, so ...
"Einen was?, fragte Achim, denn das Wort Watchdog hatte er noch nie gehoert.
"Na, einen WatchDog halt. Ist ein Programm das nach vordefinierten Mustern, Phrasen usw. sucht. Ist zu kompliziert, aber Du musst Dir vorstellen, wie wenn Du an der Schlafzimmertuer von jemanden lauscht. Dann hoerst Du auch Vertrauliches, was Du sonst ja nicht hoeren wuerdest. Alles klar?"
"Ja, okay. Und das geht so einfach?", Achim war ganz begeistert. Oft hatte er schon in den diversen Medien gelesen und auch gesehen, dass Hacker auch irgendwo rein gingen, wo sie nichts zu suchen hatten. Das hatte ihn schon immer fasziniert.
Anette grinste. "So einfach geht das natuerlich nicht, da musst Du schon was auf dem Kasten haben", dabei tippte sie sich an die Stirn, "sonst wirst Du getraced, also aufgespuert", griff Anette seiner evtl. kommenden Frage nach 'traced' vor. Und dann bist Du dran. Aber es macht tierisch Spass.
Anette drehte sich ploetzlich um und schaute nach unten in das ehemals hell erleuchtete Atelier von Jean-Pierre und Madeleine. Achim beugte sich nun auch ganz ohne Hemmungen vor.
"Jetzt schlafen beide tief und fest wie kleine Kinder, einen tiefen und gesunden Schlaf", sagte Anette. "Die beiden lieben sich so sehr, so habe ich es bei noch niemanden gesehen". 'Wenn ich nur auch so mal empfinden koennte', dachte Anette, aber da riss Achim sie wieder aus den Gedanken.
"Und wie ging es weiter nachdem Du die Informationen hattest"?, fragte Achim ganz wissbegierig. Er war jetzt der kleine Junge, der schon so viel von Hackern gehoert hatte und hier sass ein Hacker oder Haeckerin leibhaftig vor ihm. Und dann noch Anette.
"Ganz einfach, ich bin dann an meine Maschine, habe mich virtuell eingeloggt, bin ueber Japan nach Australien rein und habe nachdem ich alle Zugangsroutinen gepassed hatte, rein in das Heiligtum. Da habe ich dann wiederum die 880.000 Mark, natuerlich in Franc umgerechnet waren das 4 Millionen plus eine kleine Aufwandsentschaediung fuer Jean-Pierre", Anette lachte verschmitzt, "auf ein Konto in der Schweiz transferiert. Von dort liess ich es auf eine Bank in Neuseeland umspoolen und dann wieder nach Deutschland. Um alle Spuren zu verwischen, habe ich dann noch eine Mailbombe abgelegt, die sobald jemand das Konto Monsieur Patrick D. Leqlar, das ist der Grande Direktor der Firma, oeffnen wuerde, das ganze System zusammenbricht und sich neu formatiert!!!! Diese Schweine! Arme Leute um ihr muehsam verarbeitetes Geld bringen." Anette war jetzt richtig am Zittern, vor Wut. Zu sehr ging ihr die Geschichte immer noch nach.
"Und wie hast Du Ihm das Geld dann gegeben?", fragte Achim.
"Ganz einfach, ich habe es ihm ueberwiesen. Da haettest Du mal sehen sollen, wie er mich an dem Tag an der Tuer abfing und in franzoesisch, deutsch und was weiss ich noch fuer ein Kauderwelsch, ueberfiel. Er kuesste und drueckte mich, dass es mir fast ein bisschen peinlich war. Joh, eine Woche spaeter kam dann schon Madeleine nach und freute sich genauso riesig, noch mehr sogar. Beide dankten mir fuer immer und auf ewig und wenn ich doch jemals was brauchen sollte, sollte ich mich unbedingt an sie wenden. Madeleine war jetzt auch wie ausgewechselt. Scheinbar war sie jetzt im Klaren, dass Jean-Pierre mit mir nichts hatte und nur sie liebte. Einzig und allein nur sie. So wurden wir ganz, ganz dicke Freunde.
"Und wie war das dann mit dem ....", Achim versuchte vorsichtig, das Wort auszusprechen, "mit dem Ficken und dem Zusehen?"
"Ahja, das ist auch schnell erklaert", kam die Antwort von Anette. "Als die beiden des Abends wieder bei hellerleuchtetem Fenster gerade mal wieder dabei waren, konnte ich nicht umhin zuzusehen. Bis zum Ende. Dabei habe ich mich dann selbst befriedigt!".
Anette schaute Achim direkt in die Augen. Dieser wich jedoch erst dem Blick aus, konnte aber dann nicht anders und suchte ihre Augen wieder. Anette schaute Achim noch immer direkt an. Dann erzaehlte sie weiter.
"Am naechsten Tag habe ich es dann erst Madeleine, mit der ich inzwischen eine tiefe Freundschaft habe, erzaehlt. Ich wollte nicht so schamlos sein, und diese schoene Aussicht so benutzen, ohne dass die beiden Liebenden es wussten. Ich kam mir irgendwie schlecht vor, als Voyeur. So wie Du vorhin ja auch. Madeleine lachte nur und fragte mich, ob Jean-Pierre denn eine gute Rolle abgeben wuerde. Da war ich zuerst auch etwas baff. Madeleine erklaerte mir dann, dass Jean-Pierre und sie es richtig scharf machen wuerden, wenn sie von jemanden gesehen oder fuer, was noch heisser waere, laengere Zeit dabei beobachtet wuerden. Das gerade ich das war, gefiel den beiden noch mehr. Das ging soweit, dass sie mich anriefen und sagten, dass sie gerade gerade Lust aufeinander verspuerten. Sie winkten dann kurz am Fenster und fingen ungeniert und voellig offen an sich zu lieben. Deshalb habe ich da vorne am Fenster auch die Optik stehen, kennst Du ja in der Zwischenzeit, holt alles 30fach naeher ran".
Anette verspuerte eine aufkommende Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Die Sache mit Achim schien ihr Spass zu geben, nicht nur das. Sie toernte sie richtig an.
"Du hast hier mit dem Fernrohr alles beobachtet?", auch auf Achim uebte dieses neue Spiel eine gewisse Anziehung, der er sich nicht entziehen konnte und auch nicht wollte, aus.
"Ja, wenn ich seinen weissen, schoenen Arsch sah, den schweren Sack bei jedem Stoss, die beiden Eier", dabei schluckte sie etwas um gleich weiterzusprechen, "dann den Vibrator auf sanft gestellt...." Anette verdrehte verdrehte vielsagend die Augen ...
Achim spuerte, dass bald was passieren wuerde, aber er wusste nicht was.
"So, das war's", kam sie wieder zu sich, "oh, Unser Cappu ist ja ganz kalt geworden. Soll ich uns schnell einen neuen machen?, fragte Anette und stand auf um Richtung Kueche zu gehen.
"Ja, gerne. Das war doch richtig spannend", setzte Achim hinzu. Sowas hatte er noch nie gehoert. Das war ja eine Frau. Tse, tse.
Auf dem Weg in die Kueche schaute er nochmal kurz runter zu Jean- Pierre und Madeleine, um eventuell noch mal eine kurze erotische Vorstellung zu sehen, aber da war alles dunkel.
Achim betrachtete sich jetzt die Photographien an den Waenden hingen. Es waren lauter gutgebaute Boys, die fast alles zeigten, aber nur fast alles. Anette sah ihm aus der Kueche zu.
"Etwas ungewoehnlich fuer eine Frau, nicht wahr, oder?", fragte sie und kam mit den frischen Cappus aus der Kueche.
"Mmmmh.", brummte Achim in den Bart hinein.
"Was???", Anette hatte nicht verstanden was Achim gesagt hatte.
"Ich sagte nur 'Mmmh'", wiederholte Achim seine Bemerkung von eben.
"Was heisst hier 'Mmmmh'", fragte Anette etwas leicht irritiert zurueck, "Du musst doch eine Meinung dazu haben! Du hast doch eine Meinung dazu!!! Anette betonte den letzten Teil des Satzes etwas mehr als sie es normalerweise getan haette. Aber, sie hatte schon die Erfahrung mit ihren vorherigen Freunden gemacht, dass die etwas verstoert auf die Photographien reagierten bzw. agierten. Komisch, dass sich kein Mann seine latent vorhandenen homophilen Neigungen eingestehen konnte. Warum eigentlich denn nicht?
"Magst Du denn keine nackten Maenner?, fragte Anette provozierend, wohl wissend, dass das Gros der maennlichen Bevoelkerung diese Frage immer, ja stets mit hohem Entruesten von sich weisen wuerden.
"Nun ja, seh'n halt nett aus, aber ...", Achim wusste nicht so recht weiter. Wie sollte er jetzt weitermachen ...? Sollte er sich positiv oder negativ dazu aeussern? Konnte man ueberhaupt von positiv und negativ reden? Verdammt, was fuer eine Scheiss- Situation! Ich will Anette doch nicht vor den Kopf stossen. Andererseits soll sie ruhig meinen Standpunkt kennenlernen. Meinen jetztigen Standpunkt. Achim sagte dies so vor sich in Gedanken hin.
"Macht doch nix", kam es dann aus Achims Mund. Obwohl er was anderes sagen wollte, aber er konnte nur das sagen. "Schlimmer waere es gewesen, wenn es nackte Frauen gewesen waeren!", hoerte er sich sagen. Was er aber im gleichen Moment bereute, denn er wollte was ganz anderes ausdruecken, etwas unverfaenglicheres.
"Wieso", entfuhr es Anette ungewollt scharf, "hast Du was gegen gleichgeschlechtliche Liebe?" Dabei funkelten ihre Augen noch mehr als vorhin in Rage bei der Erzaehlung.
"Nein, ueberhaupt nicht", stammelte Achim verlegen, "in jedem von uns steckt ein gewisser Teil der gleichgeschlechtlichen Liebe. Die einen leben ihn aus, die andern nicht. Aber Verdraengung ist keine gute Loesung, wobei ich aber in unserem Fall dachte ...", dabei ging er langsam auf Anette zu und nahm sie in seine Arme, schaute ihr in die Augen und gab ihr einen tiefen Kuss. Ihre Lippen oeffneten sich wie Blueten der Wueste nach einem Regen und seine Zunge fuhr ueber die Zaehne tief in Anettes Mund. Anette sog wie gierig seine Zunge in Ihren Mund, presste seinen Mund noch fester auf den Ihren, bis sie nur noch eins waren. Ihre beiden Zungen spielten ein Katz- und Mausspiel bei dem beide gewannen. Voellig ausser sich vor Atem loesten sie sich voneinander und schauten sich in die Augen.
"Ich liebe Dich, Anette mon cherie", hauchte Achim. Ich moechte Dich nie mehr missen, mon petit fleur, Anett"
"Ich liebe Dich ja auch so sehr", dabei schossen Traenen des Gluecks aus Anettes Augen und kullerten ihre Wangen herunter. "Ich liebe Dich ja auch so sehr", wiederholte Anette unter Traenen.
"Damals im Freibad, ich konnte es nie vergessen", brachte Anette mit traenenerstickter Stimme hervor.
"Wir koennen es heute Nacht weiterfuehren und vollenden, Liebling", sagte Achim mit unendlicher Waerme in der Stimme.
Alles was Anette in den vergangenen Jahren verdraengt hatte, schoss nun einem Sturzbach gleich, aus ihr heraus. Voellig hemmungslos weinte sie sich in seinen Armen aus. Sie hatte jetzt endlich das gefunden, was sie bei Madeleine und Jean-Pierre fast jede Nacht sah.
"Achim, ich liebe Dich ja so sehr, so wie ich noch nie jemanden geliebt habe und lieben werden, Achim." Heulend vor Glueck und Befreiung schrie sie foermlich die Worte hervor und mit jedem Wort mehr fuehlte sie sich freier und freier.
Achim, der nun auch an der Grenze seiner Beherrschung angekommen war, ging es nicht anders. Auch er weinte vor Glueck, jawohl er weinte und nicht nur das, ihm schossen die Traenen auch nur so aus den Augen, denn er hatte endlich das Glueck gefunden, nachdem er schon so lange, fast verzweifelnd und die Hoffnung aufgegeben, gesucht hatte. Wieviele Affaeren hatte er in den letzten 2 Jahren schon gehabt? Er konnte es schon gar nicht mehr sagen, heute die, morgen die. Ex und hopp. Dabei wollte er das ueberhaupt nicht. Aber es ergab sich so und mit jeder Liaison dachte er, dieses Mal ist es die Richtige. War es aber leider nie. Aber jetzt, hier und heute mit Anette, das war es. Schon heute morgen beim Aufstehen hatte er eine Veraenderung bemerkt. Nachdem er sich geduscht hatte und wieder mal eine Regung im Lendenbereich verspuerte, ging's ihm irgendwie gut. Das muss die Vorsehung sein, dachte er jetzt. Oh, wie kann ein Mensch nur so gluecklich sein? Das ist die Vollkommenheit des Seins. Ich liebe das Leben", tobte es im Innern von Achim.
"Anette, Du wirst... meine einzig wahre... Liebe sein, nur Du kannst mich gluecklich machen", brachte Achim nur unter Schlucken und vor Freude fast von Sinnen heraus, "denn ich liebe Dich so sehr, ich wuerde sterben, ... wenn ich jemals ... von Dir getrennt wuerde, ich begehre Dich wie noch keine andere Frau zuvor!"
Voller tiefster Liebe leckte Anette die grossen Kullertraenen von Achims Wangen. Sie schmeckte die salzigen Traenen als gaebe es nichts mehr zu trinken auf dieser Welt, so sehr wollte sie eins mit Achim werden. Eins mit dem Mann, den sie schon seit langer Zeit auch so sehr begehrte, ja verzehrte und sich in ihrem Phantasien alles moegliche mit ihm vorstellte. Nie zuvor in ihrem Leben hatte sie sowas empfunden, dieses tiefe alles ueberbrueckende Gefuehl zwischen zwei erwachsenen Menschen. Oh wie schoen war es doch, so zu fuehlen! Haette sie jemals gedacht, so empfinden zu koennen???
Auf einmal war es, als wenn sie auf einer Reise nach irgendwohin waere, so leicht wie eine Feder fuehlte sie sich selbst, Vergangenheit und Zukunft mischten sich in einem Film, der nur so vor ihren Augen vorbeizog. Sie sah ihre Kindheit, wie sie froehlich im Garten des Elternhauses im Gras umhertollte, mit ihrem kleinen Mischlingsterrier uebermuetig spielte. Ohhh, wie lange hatte sie schon daran nicht mehr gedacht. Es muessen ueber 10 Jahre her sein. Ganz berauscht von den Bildern, die an ihr vorbeizogen, haengte Anette ein bisschen in ihren Gedanken nach. Oder hier Ihr erster Schultag, wie sie so stolz auf der Treppe der Schule stand, dann ein Schnitt. Sie sieht sich damals mit den Jungen aus der Strasse spielen, wie ihre Eltern sie mit in den Urlaub nach Sylt nahmen, alles vermischte sich durcheinander, dann wieder zurueck in die Schule, alles lief so schnell ab.
Sie wollte zurueck, denn irgendwie fuehlte sie sich jetzt auf einmal unwohl, aber es gelang ihr nicht. Immer und immer wieder kamen Bilder aus laengst vergangenen Zeiten hervor, deren sie sich nicht wehren konnte. Alles wurde vermischt, sie wusste gar nicht wohin mit den ganzen Empfindungen und Eindruecken. Hier, ja hier die Zeit mit dem, wie hiess er doch noch gleich, Michael, ja Michael, als sie studierte und sich mit ihm einliess. Er, der allerdings alles andere als nett war. Der wollte nur seinen Spass haben. Dem war es egal, wie eine Frau ihre Empfindungen erlebte, bekommt oder wie sie einen Orgasmus erreicht. Er war nur auf sein Abspritzen bedacht. Irgendwie ging es ihr jetzt nicht gut. Gar nicht gut! "Hallo, hoert mich jemand", rief Anette in die graue Masse rein. Aber keiner hoerte sie. Ohh. Irgendwie empfand sie das jetzt doch sehr, sehr komisch. Ja, hier die verhasste Lehrerin, die sie schon in der Grundschule nicht leiden konnte. Anette wunderte sich doch sehr, wie der Mensch sein Unterbewusstsein verdraengte.
Ja, schon wieder das Fraeulein Zimmer, oh wie hasste ich sie. Ja, und da mit der Schiefertafel, als sie mir die Ohrfeige gab, dieses Luder ...
Alles wirbelte durcheinander ... Die ganzen Empfindungen wirbelten durcheinander, ihr Erstes Mal, wie schlecht sie sich danach fuehlte, dann einige der anderen, kurzen Affaeren ...
Ploetzlich fuehlte sie sich wieder leichter, viel leichter. Wie eine Feder wurde sie vom Wind erfasst und weggetragen. "Halt, Stopp!", schrie sie, aber sie konnte nur die Lippen bewegen ohne einen Laut hervorzubringen. Alles war grau in grau, eine einzige dicke Masse. Dieses mal hatte sie aber keine Angst, warum wusste sie nicht. Auf einmal wurde die Sicht voellig klar. Sie sah von weit oben herab zwei Menschen an einem Sommertag in einem Freibad. Als sie naeher und naeher kam, erkannte sie dass es sich bei den beiden um Achim und sie handelte. Sie wollte danach greifen, irgendwie auf sich aufmerksam machen, griff aber wie durch ein Hologramm durch die beiden hindurch. "HOERT MICH DENN KEINER", schrie sie, aber ihre Stimme versagte ihren Dienst. Irgendwie hoerte sie komische Laute, als wenn ein Tonband rueckswaerts laufen wuerde. Sie strengte sich an und konnte ploetzlich alles verstehen. Nein, das war kein Tonband, das rueckwaerts lief, sie konnte die Gedanken von Achim hoeren. Wie aus heiterem Himmel befiel sie eine unbegruendete Furcht. Angst machte sich breit, tiefe grosse Angst!!!
Sie wollte weg, aber ihr Koerper war schwer wie Blei. Sie konnte sich gar nicht mehr bewegen! Sie war in ihrem eigenen Koerper gefangen!!!
Anette zitterte wie Espenlaub am ganzen Koerper. Sie spuerte eine eisige Kaelte in sich hochsteigen, langsam von ihrem Beinen hoch zu ihrem Kopf. Alles vermischte sich, die Angst, die Kaelte und das Gefuehl gefangen zu sein. Sie konnte in der Person die neben Achim lag, auch auf einmal gar nicht mehr IHR Gesicht erkennen. Das machte Anette noch mehr Angst. "WO BIN ICH", schrie sie aus sich raus --- Aber sie erhielt keine Antwort. In Ihrem Innern hallte es noch ein wenig nach. Anette fing an zu weinen, erst leise dann immer mehr bis sie schliesslich herzzerreissend schluchzte. Auf einmal stand sie ohne sich zu bewegen auf der gegenueberliegenden Seite. Sie sah wie Achim mit der Lotion ihr, oder vielmehr DIESER Person den Ruecken eincremte. Sie versuchte ihn zu greifen, was aber nicht gelang, da sie sich ja ueberhaupt nicht bewegen konnte. Achim oeffnete den Mund und wollte scheinbar was sagen. Mit angstgeweiteten Augen und wahnsinnigem Herzklopfen zitterte sie jetzt noch mehr; diese tiefe Angst wurde immer schlimmer. Ein beklemmendes Gefuehl kam in ihr hoch, zuerst ganz schwach dann immer mehr bis sie davon ganz erfuellt war. Ihr wurde auf einmal so uebel, aber sie konnte sich nicht erbrechen. Achim bewegte die Lippen und kleine, weisse Buchstaben quollen aus seinem Mund, die sich dann vor ihr in der Luft zu Woertern verdichteten. "Oh, Anette. Wie gerne wuerde ich Dich lieben", las sie dort. "Sie muss nackt wunderschoen sein, wenn ich doch nur einmal Ihre herrlichen Pobacken eincremen koennte", las sie weiter.
SIE LAS ACHIMS GEDANKEN! SIE KONNTE ACHIMS GEDANKEN LESEN!!!
"Ich kann seine Gedanken lesen", jauzte sie voller Freude, um gleich wieder jaeh abrupt abzustoppen, denn unverhofft hatte sie wieder ihre Stimme zurueck. Hatte er sie gehoert? Konnte ueberhaupt jemand sie hoeren??? Voellig gespannt las sie die weiteren Woerter die unabhoerlich aus Achims Mund entstroemten:
"Ich wuerde so gerne Deine suessen weissen Brueste mit den zarten rosafarbenen Knospen beruehren, Du bist so goettlich schoen, liebste Anette! Ich wuerde so gerne ..." konnte sie gerade noch erkennen, aber sonst auch nichts mehr ...
Unerwartet und viel schneller als es gekommen war, fiel jegliche Angst, Kaelte und Unwohlsein von ihr ab. Die grauen Wolken verzogen sich und sie war ploetzlich von hellem strahlenden Licht umgeben.
Jetzt sah sie Achim nur noch in einem kleinen Eckchen, konnte aber nicht mehr seinen letzten Satz ganz deuten bzw. lesen da sie sich immer schneller von ihm entfernte. Sie wollte es nicht, doch irgendeine starke Kraft zog sie immer weiter weg. "Nein, nein....NEIN, ich will Dich nicht verlieren, Achim!!!, schrie sie mit aller Kraft die sie hatte, aus sich heraus. "ICH will Dich NICHT verlieren, nicht nocheinmal!!!"
Aber alles Schreien nuetzte ihr nichts. Der Sog wurde immer staerker und staerker. Ploetzlich drehte sich alles um sie, ganz schwindelig wurde es ihr. Dann hoerte sie erst von weit, weit weg eine Stimme die erst zaghaft, dann immer fester ihren Namen rief ...
"Anette, hallo Anette, so gib doch bitte Antwort!!! Anette hoerst Du mich. ANTWORTE!!! doch bitte"!!!
Achim schrie ihr die Worte vor Verzweiflung ins Gesicht, aber Anette hoerte ihn nicht.
"Anette, Du bist meine einzige Liebe, so hoer doch bitte. Sag' was, hoerst Du, sag' doch verdammt noch mal was"!!! "ICH LIEBE DICH DOCH SO SEHR, ICH LIEBE DICH JA SOOO SEHR!!!"
Wie durch einen Wall von Nebel hoerte Anette etwas, konnte es aber zuerst nicht interpretieren. Dann ploetzlich klang es voellig klar und rein:
"Anette, Du bist meine einzige Liebe, so hoer doch bitte. Sag' was, hoerst Du? ICH LIEBE DICH DOCH SO SEHR! ICH LIEBE DICH SO SEHR, WIE ICH NOCH KEINE ANDERE FRAU GELIEBT HABE!!!
Anette schlug die Augen auf und wusste gar nicht wie ihr geschah. Sie schaute nur in ein Gesicht voller angsterfuellten Augen, welche sich aber sofort, nachdem sie die Augen geoeffnet hatte, einen beruhigten Ausdruck annahmen.
"Oh, Schatz, Du warst fast eine Minute wie leblos", sagte Achim. "Ich hatte solche Angst um Dich".
Anette kam es vor, als wie wenn sie 10 Stunden geschlafen haette, allerdings fuehlte sie sich nicht entspannt; eher aufgedreht. Zu sehr gingen ihr die Erlebnisse der letzten Minuten unbewusst durch den Sinn. Sie konnte sich noch ein bisschen daran erinnern, aber nicht mehr viel. Benommen, wie sie noch war, versuchte sie sich doch zu erinnern.
Aber wie sehr sie sich auch anstrengte eine Erinnerung hervorzurufen, es klappte einfach nicht.
"Geht es Dir gut Anette?" fragte Achim, "oder soll ich vorsichtshalber einen Arzt rufen?" Achim war sehr besorgt, auch waren seine Augen wieder voller Sorge.
"Nein ..., nein, nein! Geht schon wieder", murmelte Anette leise.
Achim wusste just in diesem Moment ueberhaupt nicht, wie er reagieren sollte. Am liebsten haette er Anette in ein Krankenhaus gebracht und einem kompletten Check-Up unterzogen, denn ihr Verhalten in den letzten Minuten war ZU seltsam fuer ihn. Trotzdem war er froh, dass Anette jetzt wenigstens wieder bei Bewusstsein war.
(War sie das wirklich?)
"Oh, ich bin ja so froh", sagte Achim und kuesste sie.
DONG!!! Da war es!!! Ohne Vorwarnung! Die Erinnerung an den Traum oder was immer es gewesen war, kam zurueck. Abrupt zog sie Ihren Kopf zurueck. Achim erschreckte sich:
"Liebes, was hast Du denn!?", fragte er voller Besorgnis.
Anette hoerte ihn gar nicht. Und wenn ueberhaupt, nur am Rande leicht. Zu sehr waren ihre Empfindungen wieder auf ihr Unterbewusstsein gerichtet.
Da, ja da war es. Die gleiche Szene wie im Traum. Anette sieht wieder die Worte, die aus Achims Mund kommen. Jetzt konnte sie auch den letzten Satz, der ihr leider ein Raetsel im Traum blieb, lesen. Leise murmelte sie den Satz nach:
"Ich moechte so gerne mit Dir schlafen!"
"Oh, ich doch auch mit Dir, liebste Anette!!!", hoerte sie ploetzlich Achim sagen und war schlagartig wieder hellwach. Sie schaute Achim mit grossen, alles erwartenden Augen an.
"Ich begehre Dich so sehr, so sehr wie noch nie einen Mann vorher!"
Achim kuesste sie voller Leidenschaft, so, wie er noch nie eine Frau gekuesst hatte.
"Warum hast Du es mir denn so schwer gemacht?", dabei schaute Achim ihr tief in die Augen.
"Ich weiss ..., Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Aber ich fuehle mich jetzt so befreit", Anette war jetzt voellig losgeloest. Dennoch fragte sie mit einer gewissen Unsicherheit, als wie wenn Ihr die Umgebung fremd waere:
"Wo bin ich?", fragte Anette etwas verwirrt.
"Liebes, Du bist auf einmal einfach weggesackt und da habe ich Dich hier in Dein Schlafzimmer gebracht", entgegnete Achim.
Voller Dankbarkeit sah Anette Achim an. "Danke, mir war irgendwie so schwummrig vor Augen", sagte Anette. "Kam bestimmt vom vielen Tanzen", sagte Achim, "Du hast ja auch getanzt wie eine Bessene!".
"Nein, sagte Anette, "das ist was ganz anderes gewesen und Du weisst ganz genau, was ich meine!"
"Ja, ich weiss es, Liebes, mir ging es fast genauso", hoerte sich Achim sagen. Dann lagen sie eine Zeitlang nebeneinander auf dem Bett.
"Ich moechte mit Dir schlafen... hier und heute Nacht und es soll nicht das letztemal sein", sagte ploetzlich Anette voller Bestimmtheit.
"Ich auch mit Dir, Anette" sagte Achim. Und beide schauten sich einander an. Jeder las in den Augen des Anderen wie in einem offenen Buch.
"Ich mach' mich nur schnell frisch, Du kannst das Badezimmer am anderen Ende des Flures benutzen", rief Anette, die auf einmal wieder quicklebendig war; und schon war sie entschwunden.
Anette frohlockte das Herz in ihrem Leibe. Wie haette sie je gedacht, einmal so gluecklich zu sein. Und dass es heute noch passieren wuerde! Zu schoen die Vorstellung. Oh, wie machte sie das an. Heute morgen noch war fuer sie die Welt wie immer, grau in grau. Und jetzt das. Schnell drehte sie die beiden Haehne in ihrem Jacuzzi auf. Das vortemperierte Wasser, digital eingestellt auf 27ø, rauschte nur so in den Jacuzzi. Heute wuerde sie die Wasserduesen nicht laufen lassen und sich von der Unterwassermassage verwoehnen lassen. Nein, dafuer war heute Achim zustaendig. Und, nicht nur heute. Anette liebte auf einmal das Leben wie schon lange nicht mehr. Wie schoen es doch sein konnte. Schnell troepfelte sie noch etwas Jasmin-Loesung ins Wasser und stieg dann hinein. Ahh, wie gut das tat. So lag sie ganz still fuer fast 5 Minuten, dann oeffnete sie vorsichtig ihre Beine und fuhr mit dem Finger an ihrer Spalte entlang, NEIN. Kein Vorschuss. Jetzt. Sie freute sich so sehr auf Achim. Sie stellte sich und seifte sich von Kopf bis Fuss ein. Als sie so stand, schaute sie sich im Spiegel gegenueber pruefend an. Nein, da gab es nichts zu bemaengeln, waere ja noch schoener gewesen, wenn die 2 x Fitnesstraining im Fitness-Center nichts bringen wuerden. Und dann der allwoechentliche Saunagang. Nein, das waer' ja noch schoener. Schnell stieg sie aus dem Jacuzzi und stellte sich unter die Dusche. Was Achim jetzt wohl macht?, dachte sich Anette. Ob ich mal schauen soll, ueberlegte sie, als sie sich abbrauste... Auja, das ist bestimmt schoen. Insgeheim konnte sie nicht mehr laenger das Bild von Achim, nackend im Bad, wegschalten. Es ging einfach nicht. Sie gab innerlich nach. Und das gerne ...
Achim ging voller Neugierde nach dem Badezimmer suchen und fand es ueberraschend gut ausgestattet. Weiter hinten war noch eine Tuer. Als er diese oeffnete, war er sprachlos. Es war eine komplette Sauna, bei der bestimmt locker und leicht 4 Leute reingingen. Achim wollte auch immer in die Sauna gehen, aber es war ihm, was ihm sehr, sehr peinlich war, passiert, dass er bei'm Anblick einiger gut gebauter, wohl proportionierter Damen eine aeussert grosse und pralle Erektion bekommen hatte. Seit diesem Zeitpunkt war sein Sauna-Besuch auf Null runtergeschraubt worden. Und nur in eine Herrensauna wollte er auch nicht gehen. Aber hier, das! Achim pfiff leise, das koennte noch was werden. Er und Anette zusammen in Ihrer eigenen Sauna. Prompt hatte Achim einen Staender, der ihn ganz schoen in der engen Lederhose schmerzte. Schnell zog er sich aus und ging mit steifem Schwanz unter die Dusche. Bevor er in die Duschkabine stieg, pruefte er noch ob alles vorhanden war. Alles war vorhanden, vom Shampoo inkl. Packung bis ueber Rasierklingen nebst Schaum und vorgewaermten Handtuechern. Als er fertig war, stieg er aus der Duschkabine, frottierte sich ab und brachte Rasierschaum ins Gesicht. Nachdem er sich rasiert hatte, oeffnete er den Spiegelschrank. Darin entdeckte er sehr zu seiner Ueberraschung auch sein Lieblingsparfum, 'KL pour homme'. So stand er voellig nackt vor dem Waschbecken und liess den Duft einwirken. Er wollte sich gerade umdrehen, als er Schritte auf dem Flur hoerte.
Ploetzlich ging die Tuer auf und Anette schaute herein.
"Brauchst Du noch irgendwas, sollte eigentlich alles vorhanden sein", sagte sie. Dabei schaute sie nur auf seinen Po. Er war wirklich wunderschoen und hatte sich in den letzten Jahren ueberhaupt nicht veraendert, oder doch veraendert, denn er war noch schoener geworden, seit sie damals den 'sneak' hatte nehmen koennen. Sein Ruecken war muskuloes, mit breiten Schultern, eine schoene Taille ... aber dann dieser Po. So richtig zum Reinbeissen. Einfach goettlich. So knackig, backig, wie doch diese kleinen, geilen Halbmonde aussahen.
"Alles vorhanden, fast wie im Hotel", hoerte sie Achim sagen, immer noch sein schoenes Hinterteil fixierend, "danke der Nachfrage, aber mach' bitte die Tuere zu, denn es zieht!" Achim konnte im Badezimmerspiegel naemlich sehen, wohin ihre Augen gerichtet waren. Es erfuellte ihn schon mit Freude, welche Anziehungskraft sein Hinterteil auf Anette auswirkte, aber es zog wirklich.
Zu gerne haette sie es gehabt, wenn Achim sich mal umgedreht haette und sie endlich mal alles haette sehen koennen, aber so weit war es nicht! Noch nicht! Sie schmollte innerlich erst ein kleines bisschen, aber dann freute Anette sich erst recht mehr und mehr auf das was noch kommen sollte.
Widerwillig schloss sie die Tuer und ging in's Schlafzimmer. Bevor sie zu Bett ging, legte sie noch 5 CD's in den Wechsler ein, dessen Boxen auch im Schlafzimmer aktiviert waren.
Als dies getan war, legte sich Anette in das grosse, geraeumige franzoesische Bett. Mit dessen Ausmassen, immerhin 2,40 m auf 3,60 m musste sie sich keine Sorgen machen bezueglich Bewegungsfreiheit. Und heute sollte oder besser gesagt, wollte sie ES haben. Aber richtig, denn Achim war der Richtige und sie empfand soviel fuer Achim, wie fuer nie jemanden zuvor.
Als sie so voellig nackt in dem Bett lag, kamen ihr auf einmal Parallelen zu ihrer Zeit in Redmont bzw. New York vor. Nur, dieses mal wuerde es nicht so enden, wie sonst immer, die Naechte allein und einsam. Einsam und verloren.
Sie musste schon eine Weile so dagelegen haben, denn auf einmal hoerte sie Achim den Gang entlang kommen.
"Hallo Schatz", hoerte sie ihn rufen, "wo biddu denn? -- Hattu Dich versteckt?" scherzte er.
"Nein, ich bin hier im Schlafzimmer", rief sie ihm zu wobei sie ueber seinen Witz laecheln musste.
"Ich bin gleich soweit" rief er zurueck, "nur noch ein Momentchen".
"Was macht er denn noch", dachte Anette und wunderte sich. Aber, sie warf erstmal die Decke vom Bett und legte sich quer auf's Bett. So lag sie dann voellig unbekleidet in ihrer ganzen Schoenheit auf dem Bett. Ihre Brueste waren schoen fest und die Nippel standen schon voller Erwartung hart und weit ab. Auch atmete sie etwas unregelmaessiger als sie es sonst tat. Ihr Brustkorb hob sich unruhig auf und nieder, was aber angesichts Anettes vollen Titten wunderschoen anzusehen war.
Mit ihrer Hand ging sie langsam, aber sicher zum Mittelpunkt ihrer Beine und rieb zart, aber bestimmt zwischen dem dunklen Dreieck. Leise, ganz leise stoehnend genoss sie ihre eigenen Zaertlichkeiten. Mehr und mehr. Dann steckte Anette sich ihren Zeigefinger in ihre Muschi und fuehlte sich gut, einfach gut. Achim hatte sie in diesem Moment fast vergessen.
Dieser stand in der Zwischenzeit im Tuerrahmen und sah dem Treiben dort auf dem Bett erregt zu! Oh, wie sehr machte es ihn an, wenn sich seine Partnerin vor seinen Augen selbst befriedigte, es sich richtig besorgte. Das ging dann soweit, dass er sich auf die Beine seines Maedchens setzte damit sie es sich richtig so richtig wild machen konnte. Er knetete dann immer voller Fleischeslust die festen vollen Brueste seiner Partnerin. Aber er musste vorsichtig sein, da er nicht wusste, ob Anette dafuer Verstaendnis haben wuerde. Sie war zwar mit allen Wassern gewaschen hatte, wie er heute schon mehrmals erfahren hatte, aber man wusste ja nie. Er ueberlegte, wie er die Situation ohne Schamgefuehl fuer Anette beenden koennte.
"Was machst Du denn da"?, fragte Achim mit gespieltem Erstaunen, als er Anette sah wie sie sich zwischen den Beinen rieb.
Anette stoppte sofort und kam sich irgendwie schlecht vor. Achim merkte dies augenblicklich und fuehlte sich schuldig, seine Partnerin, noch voller Unvertrauen, in einer solchen, ja DER eigentlichen Intimsphaere, dem Bereich, den man eigentlich NUR mit seinem wirklich Naechsten teilt, gestoert zu haben.
"Du brauchst Dir keinerlei Vorwuerfe zu machen", versicherte er schnell", um Anette zu beruhigen, "ich sehe Dir gerne zu! Auch ich wichse mir gerne einen, auch vor Dir! Nur so, kann man als Partner erkennen, wo denn die Lustpunkte des Anderen liegen. Es macht mir Spass, wenn ich jemand zuschauen kann oder mir jemand zuschaut. Ich bin auch verbal ziemlich aktiv, also sei nicht ueberrascht, wenn es etwas laut in jeder Beziehung zugeht".
Trotzdem fragte er quasi wie als Aufforderung:
"Na, dann brauchste mich ja nicht mehr, oder"?, fragte Achim mit einem verschmitzten Laecheln, was allerdings eine rhetorische Frage sein sollte, denn sein Schwanz war jetzt prall mit Blut gefuellt als er so Anette nackt auf dem Bett liegen sah. Das Blut kochte und pochte im wahrsten Sinne des Wortes in seinen Lenden ... und nicht nur da. Er imaginierte sich alle Arten von Sex mit Anette vor. Sie war einfach goettlich. So wie sie da lag, das Haar um ihre Schultern fallend, die wie gemalten Brueste, ihre Beine ... ihre schlanken Fuesse ...einfach schoen.
"Doch, aehem, Nein oder doch, verdammt nochmal" stiess Anette aus sich heraus, "ich war nur grad' eben so ..."
"Ja, ich kenn' das". Achim laechelte, aber nicht goennerhaft, sondern sehr, sehr verstaendnisvoll.
"Ist okay, warum auch nicht. Dies alles gehoert zu unserer Sexualitaet ... soviele Nuancen, jede ist schoen, solange der Partner auch seinen Spass hat und damit einverstanden ist ..."
Das liess Achim ein wenig im Raum stehen.
Er erinnerte sich an den Sex mit dieser Asiatin, welche ihm seine Abi-Kollegen bezahlt hatten, damals in Kassel. Irgendwie kam ihm "Purple Haze" von Jimi in den Sinn, warum wusste er nicht. Das Maedchen war einfach scharf und hatte jede Menge Tricks drauf. Von diesem Tag an wusste Achim, dass die angeblichen Liebeskuenste der Asiatinnen nicht nur pure Erfindung der Yellow Press waren, sondern auch stimmten und voll und ganz der Wahrheit entsprachen. Was hatte er seinerzeit fuer Sexpraktiken erlernt und diese auch vollsten Herzens empfunden. Sexpraktiken, von denen er nie im Traum dachte, naja von einigen schon, aber allgemein waren die eher irgendwie anders. Schade nur, dass er seine Erotikoele nicht dabei hatte. Es waere zu schoen gewesen. Aber das konnte man ja noch irgendwann nachholen.
Achim ueberlegte, ob er denn mit Anette auch solche schoenen, tollen Spiele durchziehen koennte, denn er hatte Angst sie irgendwie in dieser Art zu verletzen. Er musste sich vorsichtig herantasten.
"Wenn er mich nur nach allen Regeln der Liebeskunst durchziehen wuerde", hoffte Anette, die schon so geil war, dass es fast nicht mehr zu verdecken war! Ihre Muschi zuckte an einem Stueck und war so heiss und nass wie schon lange nicht mehr.
Achim sah jedoch in diesem Augenblick nur die Fuesse. Die Fuesse hatten einen gewissen Reiz. Achim konnte nie verstehen, wie Menschen ihre Fuesse nicht pflegten. Sie standen, liefen, arbeiteten, liebten auch noch das ganze Leben mit ihren Fuessen und hatten nichts fuer sie uebrig. Aber, dies waren nicht irgendwelche Fuesse, nein, dies waren Anettes kleine Fuesschen. So feminin.
Oh ja, ihre Fuesse. Wie ebenmaessig sie doch waren. So vollkommen. So kindlich. So zart. So suess. Achim trat langsam an das Fussende des Bettes auf dem Anette so sehr in verfuehrerischer Pose lag. Er hatte allerdings jetzt keine Augen fuer Ihre Schoenheit im Ganzen. Ihn interessierten im Moment nur die Fuesse. Im Moment.
Anette beobachte ihn mit grossen Augen, da sie sich nicht vorstellen konnte, was er jetzt vorhatte. Sie war es immer gewohnt, dass jetzt der eigentlich Teil des 'Liebe machens' kam, also der Mann etwas an ihr rumspielte und dann in sie eindrang, um kurz darauf sich in ihr zu ergiessen und dann alles zu Ende war. Sicher, ab und zu dauerte es mal laenger beim Vor- und Nachspiel, aber im grossen und Ganzen war doch alles eine Sache. Von daher war sie jetzt etwas irritiert.
"Schliess bitte Deine Augen", sage Achim leise.
"Warum"?, fragte Anette, die eigentlich nicht fragen wollte, aber es aus automativen Gruenden doch tat.
"Ich moechte", sagte Achim betont leise und akzentuiert, "dass Du meine Nacktheit und mein Geschlecht jetzt noch nicht siehst".
Anette atmete bei diesen Woerten hoerbar durch. Das war jetzt was ganz anderes. Sie wusste nicht, wie sie sich fuehlen sollte, JETZT! Da war sie, eine Frau, bereit, erregt fuer alles, voellig nackt, in aufreizender Pose auf dem Bett sich praesentierend, quasi auf dem Praesentierteller, und da war er, ein Mann, auch voellig nackt, bereit fuer alles, ABER unter dem sicheren Schutz eines Bademantels.
Anette schloss wie ihr geheissen die Augen. Es war auf einmal ein schoenes Gefuehl. So dunkel. So ruhig. Sie fuehlte sich sicher. Sie hatte, kannte keinerlei Scham oder Hemmung, zusammen mit Achim. Sie fuehlte, spuerte instintiv, dass dieser Mann sie gluecklich, so gluecklich wie noch kein anderer zuvor, machen wuerde!
"Ich lasse jetzt meinen Bademantel fallen", hoerte sie Achim sagen, "lass' Deine Augen noch geschlossen, ja?", murmelte Achim noch.
"Ja!", wisperte Anette. Zu sehr war sie jetzt gespannt, was Achim im Sinn hatte. Sie begab sich voellig in seine Obhut.
"Schrusssh", hoerte Anette den schweren Bademantel zu Boden fallen. Zu gerne haette sie jetzt mal geschaut, aber sie durfte ja nicht. Nein, sie wollte freiwillig nicht. Man haette sie schlagen und treten oder auf gemeinste Art und Weise foltern muessen, sie haette die Augen nicht geoeffnet. Achim hatte sie gebeten es nicht zu tun und daran hatte sie sich zu halten. Gleichsam einer Sklavin verhielt sie sich. Einer Sklavin aus freien Stuecken!!!
Achim ging langsam vor dem Bett in Stellung. Er ging in die Hocke und brachte sein Gesicht genau vor ihren Fuessen in Stellung. Diese herrlichen Fuesse. Wie die Schoepfung doch wohl alle diese Feinheiten bei der Kreatur Mensch gemacht hatte. Wunderbar.
Anette war jetzt gespannt wie eine Bogensehne. Sie erwartete jeden Moment, dass Achim sie entweder in Ihrem Schoss, ihrem Gesicht oder am Busen beruehren wuerde. Je mehr sie sich darauf konzentrierte, umso mehr, umso staerker, viel, viel staerker wurde die Anspannung, die Erregung. Sie fing an zu atmen, zu schnaufen immer schneller, immer fester. Unbewusst griff sie sich zwischen Ihre Schenkel und rieb sich ihren Kitzler mit kreisenden, in Abstaenden leicht ovalen Kreisen. Immer schneller, immer heftiger atmete sie.
Achim sah sich das ganze aus der Bodenperspektive an. Es war zu erregend. Sein Penis stand wie ein Eins von seiner Bauchdecke ab. Jetzt begann er langsam ...
"BOIIIIINNNNG", Anette meinte, dass es ihr den Schaedel auseinanderreissen wuerde. Alles explodierte in ihrem Kopf. Sie kam sich vor, wie wenn sie eine Ueberdosis 'SpeedBall' zusammen mit einem Schuss 'Crack' intus hatte. Sie wusste zwar nicht ob der Erfahrung dieses Cocktails, aber so musste das wohl sein!!! Es zerriss sie von oben bis unten... Sie wurde zweigeteilt und oben wieder zusammengefuegt und von neuem auseinandergerissen. WAS war das??? Sie ueberlegte, sie versuchte vielmehr zu ueberlegen, sie versuchte sich zu orientieren, was denn das war. Woher es kam? Wohin es ging? Sie versuchte und versuchte, aber die Empfindung war zu stark..., sie konnte keinen klaren Gedanken fassen in diesem Augenblick, dem Augenblick der Sinneslust ....
Achim hatte vorsichtig mit seiner Zunge die linke Fuss-Sohle von Anette geleckt. Ganz zart, ganz leicht. Sie musste extrem empfindlich sein, aber wirklich extremst empfindlich, denn ihr Fuss zuckte total weg. Achim nahm sich jetzt die rechte Fuss-Sohle vor. Ihre Reaktion war dementsprechend, wenn auch nicht ganz so wild.
Anette konnte jetzt so langsam ihre Empfindungen lokalisieren. Achim streichelte ihre Fuesse. Oh, wie gut das tat. Aber es war so ein komisches, geiles, anderes schoenes Gefuehl, wie gerne haette sie die Augen geoeffnet und nachgesehen, aber er hatte sie ja gebeten dies nicht zu tun. Sie durfte ja nicht. Oder sollte vielmehr nicht. Sie strengte sich mehr und mehr an, versuchte etwas mehr zu 'hoeren', da waren doch diese Geraeusche ...
Achim war jetzt so in Erregung, dass er mit vollem Einsatz ihre Fuss-Sohlen leckte. Ab und zu saugte er an den grossen Zehen, liess seine Zunge zwischen den Zehen flink umherspielen um dann gleich wieder die ganze Sohle zu lecken.
Anette konnte es erst recht nicht deuten, bis Achim das Geheimnis selbst preisgab.
"Deine kleinen, zarten Fuesse, Deine Zehen, ich lecke sie Dir meine liebste Anette, sie sind so schoen ..."
Achim selbst erregten seine Worte so sehr, dass er mehrmals aufhoeren musste um nicht vorzeitig zu kommen. Wie gut hatte er den Trick gelernt, um sich jederzeit wieder, wenn es denn fast kein Zurueck mehr gab, abbremsen zu koennen. Das war die Stelle zwischen Anus und Hodensack. Ein Druck und alles konnte wieder von vorne beginnen. So auch jetzt ...
Anette wurde schier wahnsinnig, als sie sich vorstellte, dass ein vollkommen nackter Mann mit erigiertem Penis vor ihrem Bettende kniete und ihre Fuss-Sohlen zaertlich leckte. Je mehr sie sich dieses Bildes suggerierte, umso heisser wurde sie.
"Jaaa, oh, oh. Leck' meine Fuesse. Leck sie doch so richtig. Ahh, ja, das tut gut. Nimm' den rechten Zeh in den Mund, sauge fest dran... saug' ja, so schoen fest dran. ...Ahja, ajja, ajja, ja. oh...Gooooott!
Achim hatte jetzt in schneller Reihenfolge hintereinander seine Zunge zwischen ihren Zehenraeumen durchflippen lassen. Er liebte dieses Spiel, es machte ihn so sehr an. Ab und zu wichste er seinen Penis, aber immer nur ganz kurz. Zu stark war die optische, oral und gefuehlsmaessige Reizung.
Anette fuehlte sich jetzt wie aus Glas. Vollkommen aus Glas. Jeden Moment drohte sie zu zerspringen, so gespannt war sie von Achims Liebkosung an ihren Fuessen. Aber es war ja nicht nur das Zungenspiel von Achim. Nein, auch noch der Gedanke, dass sie voellig entbloesst auf dem Bett lag, ganz ohne Schutz, so verwundbar und ein vollkommen nackter Mann, saugt, leckte ihre Zehen und die Fuss-Sohlen, das alles zusammen machte sie schier wahnsinnig vor Sinnlichkeit. Das war die totale Empfindung!
Achim spielte in der Zwischenzeit mit ihren beiden grossen Zehen. Er saugte erst am linken, dann am rechten, dann wieder am linken, liess die Zunge umhergehen um dann gleich wieder den rechten zu nehmen. Zu guter letzt nahm er beide in seinen Mund. Er musste jetzt aufhoeren. Jetzt half fast nichts mehr.
Vorsichtig stand er auf und zog sich den Bademantel wieder ueber.
"Ok, let's do it" dachte Achim, denn sein Schwanz schmerzte ihn jetzt doch ein wenig unter dem Bademantel. Eine einfache Massage mit der Hand wuerde doch sicherlich Wunder wirken.
So stand er jetzt in der Mitte des Raumes.
"Du kannst die Augen jetzt wieder oeffnen, Liebes", hoerte sie Achim aus der Ferne sagen, zu stark waren noch die Wellen der Empfindung, die jetzt ganz langsam abklungen, dass sie wieder klar denken konnte.
Anette war jetzt ganz gespannt. Langsam, ganz vorsichtig hob Sie ihre Augenlider an. Achim stand fast greifbar vor ihr.
"Achim, komm' her zu mir" sagte Anette und breitete Ihre Arme aus.
Jetzt war sie wieder voll und ganz dar. Jetzt wuerde gleich das geschehen, wovon sie schon immer getraeumt hatte. Sie wuerde Achim nackt mit erigiertem, stolzen Penis vor sich sehen. Ganz ohne Scham, ganz fuer sich alleine. Anettes Herz klopfte wie wahnsinnig .....
Achim stand erst ein wenig zoegernd da, dann liess er den Bademantel fallen, und stand so, wie ihn Gott erschuf, in seiner ganzen Herrlichkeit, vor Anette. Anette schaute mit riessengrossen Augen auf die Ihr sich darbietende Fleischespracht. Achims Latte war riessengross, und Anette sah, am Pulsschlag wie dieser pralle Stueck Vita zuckte vor Erregung. Jetzt endlich hatte sie diesen Anblick, den sie schon so lange vermisste und sich in ihren Traeumen wieder und immer wieder ausmalte, direkt vor sich stehen. Und, er uebertraf ihre Erwartungen ganz und gar. Er hatte ein schoenes, grades Glied. Die Eichel war vollmundig rot wie eine Erdbeere und die Kroenung des Ganzen. Schoen dick war sie, an der Unterseite, wo die beiden Haelften zusammenliefen, hing ein kleiner Tropfen. Sie fragte sich, ob sie denn diese pralle, ueber und ueber vor Kraft strotzende Rute ohne Probleme in den Mund nehmen koennte um seine Maennlichkeit voll und ganz ausdauernd zu schmecken. Sie wollte so gerne seinen harten Stamm mit ihrer Zunge und ihren Lippen liebkosen, bis er schier wahnsinnig vor Wonne um Erloesung betteln wuerde.
"18", sagte Achim mit einem Laecheln das seine schneeweissen Zaehne zeigte. Er hatte im Blick von Anette erraten, an was sie gerade dachte, was ja auch nicht schwer anzusehen war, in der Art wie Anette seine Maennlichkeit taxierte.
"18, was?" fragte Anette etwas irritiert, den Blick nicht von seinem Phallus nehmen koennend.
"18 Zentimeter", fuegte Achim hinzu und beide mussten ploetzlich ob des vorpubertaeren Gehabes laut lachen.
"Komm' her", forderte Anette Achim auf, denn sie wollte jetzt endlich Hand anlegen. Wie Achim so auf sie zuging, wippte sein Pimmel auffordernd hin und her. Das erregte Anette noch mehr und unruhig bewegte sie sich auf dem Bett hin und her. Als er am Bett stand streckte Anette vorsichtig die Hand aus und umfasste seinen Apparat. Er war heiss und ziemlich dick, seine Adern standen prall hervor. Sie schob die Haut vor und zurueck, was Achim mit einem Stoehnen quittierte. Seine Eichel lag jetzt ganz frei und an der Spitze war ein Lusttropfen zu sehen. Mittlerweile hatte sie sich aufgerichtet und hatte so sein Geschlechtsteil direkt vor ihrem Gesicht. Mit der hohlen Hand wiegte sie seinen Sack mit den beiden Eier in der Hand. Ganz vorsichtig drueckte sie Achims Hoden.
"Aaahhh", entfuhr es Achim. Er liebte es sehr, wenn man ihm seine Eier massierte.
"Wie gross er ist", sagte sie, "und so hart ..."
'Ohhh, was wird mir dieser Pfahl der Lust heute noch meine Orgasmen bringen', dachte sie. 'So ein Glied ist ja wirklich wunderschoen, diese Kraft und Staerke' ...
Vorsichtig, ganz vorsichtig strich sie mit Ihrer Zunge ueber die Oeffnung der Harnroehre um den Tropfen abzulecken. Achim zuckte instinktiv zusammen. Heisseste Wellen zuckten, tobten durch seinen ganzen Koerper. Angefangen von den Fuessen ueber den Bauch bis rein in den Kopf. Dort explodierten sie dann. Zu gut tat ihm diese Art der Liebkosung ...
Genuesslich schmeckte sie seinen Vorsaft. Er war voellig klar und fast ohne Geschmack, leicht, ganz leicht schmeckte er angenehm nach Rosenwasser.
"Nimm ihn... nimm ihn ganz in Deinen Mund, Liebes", bat Achim. Das brauchte er ihr nicht zweimal zu sagen. Vorsichtig umschlossen ihre weichen Lippen, das harte, heiss pochende Genital von ihrem so geliebten Partner. Sie schmeckte seinen Saft und schob sich den Pimmel rein und raus. Mit ihrer Zunge umspielte sie die beiden Seiten, vor allem vorne die Spitze und an der Unterseite an der die Vorhaut zusammengewachsen war. Sie saugte wie ein Baby an diesem prachtvollen Stamm als hinge ihr Leben daran und knetete seine weichen, warmen Eier wie eine Besessene. Es war ein tolles Gefuehl, sein Gemaecht so tief in ihrem Mund zu spueren, wie er oben am Gaumen anstiess. Bei jedem Vorgehen tauchte ihre Nase tief in seine Schamhaare ein. Sein Geschlecht roch so himmlisch, sie konnte gar nicht genug davon haben. In Kleiderschrank, dessen komplette Vorderseite ein Spiegel war, sah sie wie Achim rhytmisch seine Pobacken anspannte und wieder entspannte. Das machte sie nur noch heisser. Er hatte einen verdammt geilen Arsch, mit beiden Haenden griff sie sich je eine Arschbacke und presste sie voller Wonne zusammen. Seine Arschritze war ganz heiss, sie presste und drueckte, knetete seinen suessen kleinen Arsch. Schneller, immer schneller wurden ihre Bewegungen. Ihre Lippen pressten immer fester auf dem Stamm rauf und runter, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war bis er ihr seinen Samen in den Mund spritzen wuerde. Beim Gedanken, dass er sein Sperma in ihrem Mund ergiessen wuerde, ueberlief sie ein wohliger Schauer. Sie wollte Ihn schmecken, so richtig mit mit Hochgefuehl dieses Labsal schmecken.
In der Zwischenzeit fuhr sie immer schneller mit dem Mund vor und zurueck, stoppte ab um die Unterseite, dort am Baendchen mit der Spitze ihrer Zunge zu reizen, um gleich darauf wieder die Vorhaut schnell vor und zurueckzuziehen, richtig wichsend, aber mit vollen Einsatz ihrer Lippen. Lange konnte es nicht mehr dauern, freute sie sich, als die ersten Faeden, wenn sie den Schwanz aus dem Mund nahm, wie Spinnweben an Lippen und Zunge haengten und abrissen. Auch schmeckte es anders, sie konnte nicht sagen wie, aber es schmeckte noch geiler, noch maskuliner als vorher. Sie freute sich inbruenstig auf das kommende Ereignis.
"Mir... Mir .... kommts... gleich!!!" brachte Achim auch schon muehsam hervor.
"Pass auf!", sagte Achim der sie warnen wollte, denn ohne Ihr Einverstaendnis wollte er nicht in Ihrem Mund kommen. Wenn dies auch das schoenste gewesen waere, aber ...
Anette hoerte kurz auf zu saugen und liess seinen Pimmel aus ihrem Mund.
"Komm' auf's Bett... Ich will, dass Du mir Deinen Saft in den Mund spritzt! Ja, spritz mich richtig voll. Ich will Deinen Samen schmecken!!!"
Anette war wie von Sinnen und wurde nur noch geiler.
Achim stieg jetzt vollster Erregung ueber sie und plazierte seine Eichel, die jetzt tiefrot und geschwollen war direkt vor ihren Lippen, die sie sofort oeffnete und die Eichel gierig in ihren Mund saugte. Sein Penis tat ihm jetzt fast schon weg. Anette saugte wie wenn sie eine eingebaute Pumpe gehabt haette; Achim war der Meinung, dass seine Eichel platzen wuerde. Er stiess jetzt immer fester zu. Mit beiden Haenden umfasste sie seine weissen Arschbacken und drueckte sie zusammen, fuehrte sie im Takt mit. Dabei schlug sein Sack mit jedem Stoss gegen ihr Kinn. Achim stoehnte bei jedem Anstoss, den sein Sack an ihrem Kinn machte, vor Lust. Es war ein geiles Bild, so wie sich von Achim in den Mund ficken liess. Er stiess jetzt immer tiefer und tiefer in Anettes Mund. Anette presste noch fest Ihre Lippen zusammen um so Achim moeglichst viel Lust zu bereiten.
Wie sie sich das vorstellte, voellig entbloesst unter einem Mann zu liegen, dessen Arschbacken zu sehen wie er stiess und stiess ... dabei gleich seinen zaehfluessigen Samen schmecken wuerde... Es machte sie schlichtweg irre vor Lust. Ihr lief der Saft nur so aus ihrer Muschi. Lange konnte es bei Achim nicht mehr dauern, denn sein Penis zuckte unkontrolliert in ihrem Mund. Sie presste ihre Lippen jetzt noch fester und saugte noch mehr, sie saugte so fest sie nur konnte, an Achims Schwanz.
"Ja.... Ja... saug... fester, ich komme..... ooooohhhja...." stoehnte Achim auch schon im selben Moment.
"Ich kann es nicht mehr halten ... ohhhhhhh, oohhhhh. Ohhhhhhhhja, ich komme.... ich kooooooooooooomme" presste er unter Zuhilfennahme aller Kraefte muehsam hervor.
"Jeeeeeeeetzt. Aaaahh!!!", hoerte sie ihn stoehnen und schon schoss ein dicker Strahl von dickem, weissem Sperma aus seinem Glied direkt in ihren Mund. Anette schluckte sofort. Sie konnte gar nicht schmecken. Schmecken ging es ihr durch den Sinn. Und da! Ein zweiter, noch dickerer Strahl, das war der richtige Erguss. Sie schmeckte den Samen voller Wollust. Und noch ein dritter und vierter Schwall von Samen ergoss sich in Anettes Mund. So schnell konnte sie es gar nicht schlucken und auch schmecken, wie es aus Achim herausschoss. Rechts und links lief es ihr an den Mundwinkeln herab. Wie gut dieser heisse Samen von Achim doch schmeckte. Mehr und mehr quoll aus seinem kochendheissen Schwanz. Er hatte Anette seine ganze Ladung gegeben. Sie war vollkommen nass, klitschnass, aber Anette fuehlte sich wie neugeboren, ja, wie ein Baby, das noch vollkommen nass ist. Zumal Achims Samen sehr gut schmeckte, ganz leicht nach Salz, ueberhaupt nicht unangenehm.
Sie hatte Oralsex nur einmal gehabt, was allerdings schon lange her war. Ihr brachte es es damals ueberhaupt nichts. Aber mit Achim war es was ganz anderes, was Tolles. Sie wollte alles mit ihm teilen, ganz EINS sein mit IHREM Achim.
"Aaaargh. Jaaaaaaa. Melk mich. Melk mich ganz aus!", stoehnte Achim als Anette mit beiden Haenden seinen Schwanz massierte. Langsam zog er seinen Schwengel aus ihrem Mund, Samenfaeden hingen wie Spinnweben noch dran und zerri