Gesagt getan. In der Mondbar steppte wieder der Bär, der Laden war rappelvoll, doch wir hatten Glück und fanden bei Karin und einer weiteren Frau noch einen Platz für uns. Diese wurde uns als Dagmar vorgestellt, welche mit Karin im Speisesaal am gleichen Tisch saß und die an der Aussprache unschwer als Berlinerin zu erkennen war.
Wir tanzten einige Runden und vergnügten uns an einigen Flaschen Sekt bis die Mondbar letztendlich zumachte. Wir beschlossen gemeinsam mal in die Diskothek El Castillo am Ortsausgang zu gehen. Und so zogen wir alle vier los. Im Dunkeln konnte man erkennen, daß noch einige Leute diese Idee hatten, denn es war eine regelrechte Völkerwanderung in Richtung Ortsausgang zu erkennen.
Im El Castillo, das von außen wie eine alte Schutzburg aussieht, war schon die Hölle los. Hier, wo man keine Rücksicht auf Nachbarn zu nehmen brauchte, dröhnte der Beat und unwillkürlich legten wir alle los und tanzten.
Wir hatten uns an einen Tisch gesetzt, mit erstaunlich kleinen Stühlen und niedrigen Tischen - ein wenig unbequem, aber scheins stilecht. Die Tanzfläche war sehr groß, aber rappelvoll und was ja auch sehr wichtig war, es war gut belüftet. Es gab gute Lichteffekte und die Musik war einfach spitze. Doch den Clou sollte ich erst später entdecken, einen schönen Garten zum Luftholen.
Jutta und ich hatten einen enormen Spaß und tanzten wie verrückt und genossen auch die Schmusesongs die der Diskjockey hin und wieder einstreute. Ich tanzte zwischendurch auch mit Karin und Dagmar. Doch bei Dagmar hatte ich den Eindruck, daß sie daran nicht so viel Spaß hatte. Um so mehr wunderte ich mich, daß sie sehr gerne mit Karin und Jutta tanzte. Mit Karin verließ sie sogar bei den Bluestiteln die Tanzfläche nicht und beide wiegten sich eng aneinandergepreßt im Rhythmus.
Schlagartig kam mir der Gedanke, das Dagmar vielleicht lesbisch sein könnte, aber das war für mich damals etwas abstraktes und ich beschäftigte mich nicht weiter damit.
Nach einer heißen Tanzrunde und nachdem sich Jutta auf die Toilette begeben hatte, ging ich in den Garten um ein bißchen Luft zu schnappen. Der Garten war nur wenig beleuchtet und es waren einige Wege angelegt, die zwischen allen möglichen Pflanzen durchliefen. Zypressen, große Kakteen, kleine Bäumchen und dichtes Gebüsch wechselte sich ab. Es gab einige Bänke und das ganze war von einer Wehrmauer umgeben die von Zinnen gekrönt waren.
Ich schlenderte durch den dunklen Garten als ich einige Geräusche hörte. Es war nicht genau zu erkennen was diese hervorrief und so trat ich neugierig näher.
Hinter mannshohen Büschen von der Diskothek abgeschirmt standen zwei Menschen und küßten sich leidenschaftlich während sie sich stürmisch umarmten. Erst auf den zweiten Blick konnte ich erkennen, daß es zwei Frauen waren. Neugierig trat ich näher heran und konnte letztendlich Dagmar und Karin erkennen.
Irgendwie war ich geschockt, doch die Neugier siegte. Ich stellte mich enger an die Büsche, so daß ich nicht zu sehen war und beobachtete das Schauspiel.
Karin hatte wie üblich wieder schwarze Klamotten an, einen Minirock und einen schwarzen Top. Doch das schärfste an ihr waren die schwarzen Netzstrümpfe die von Strapsen gehalten wurden. Diese waren nun auch deutlich zu sehen, denn Dagmar hatte den Rock hochgeschoben und ihre Hand knetete die Backen ihres Hinterns.
Aber auch Dagmars Klamotten waren schon derangiert. Sie hatte eine beige farbene Shorts an und darüber ein tiefgeschnittenes Trägershirt an. An der einen Seite hatte Karin diesen Träger schon heruntergezogen und somit die Brust freigelegt, die sie eifrig mit ihrer Hand verwöhnte. Die Brust war erstaunlich klein, aber so wie ich erkennen konnte hatte sie enorm große Brustwarzen.
Beide Frauen waren in ihren Liebkosungen vertieft, daß sie ihre Umwelt gar nicht mehr mitbekamen und so konnte ich fasziniert zusehen ohne entdeckt zu werden. In meiner Hose bildete sich natürlich eine enorme Beule und ich mußte erst einmal dort für Ordnung sorgen.
Beide Frauen waren nun dabei sich gegenseitig mit den Händen Erleichterung zu verschaffen. Ihre Hände vergruben sich in den Slips der jeweils anderen und suchten und fanden ein Ziel. Fast synchron warfen plötzlich beide den Kopf nach hinten und stöhnten auf. Offensichtlich hatten die Finger das Ziel gefunden.
Es war wie ein Rennen, wer kommt zuerst zum Orgasmus und mit einer Art Entschlossenheit im Blick starrten sich beide an während sie krampfhaft versuchten eine Stellung einzunehmen, die der Anderen jeweils den besten Zugriff auf das Paradies bieten würde. Bei Dagmar konnte ich sehen, wie sie mit den Beinen vor Erregung zitterte. Sie schien schon nahe am Klimax zu sein.
Doch es war Karin die als erste kam. Plötzlich preßte sie krampfartig die Hand auf Dagmars Brust, ihre Lippen waren geschlossen und ihr Gesicht von den Gefühlen verzerrt. Ein merkwürdiger Ton kam aus ihrer Brust, eine Art von Brustton, der mich auf das Äußerste erregte.
Karin fing sich wieder und übernahm nun die Initiative. Sie setzte sich auf die Bank und zog Dagmar rücklings auf den Schoß. Während Karin mit geschlossenen Beinen dasaß waren Dagmars Beine gespreizt. Karin umschloß nun mit einer Hand Dagmars Brüste, während sie sich ihre Rechte zielstrebig in Dagmars Unterwäsche begab und dort das bekannte Ziel fanden.
Dagmar drängte sich mit dem Rücken an Karin und schubberte sich an deren Vorderbau. Ich konnte genau in ihr Gesicht sehen und es war faszinierend wie ihre Gefühle sich darin widerspiegelten. Langsam öffnete sich ihr Mund und erst war es eine Art Hecheln was daraus hervorkam, dann wurde es intensiver, bis letztendlich ein tiefer Stöhnlaut ihren Orgasmus anzeigte. Ihr Gesicht entspannte sich schlagartig und ihr ganzer Körper verlor die Spannung und sackte in sich zusammen.
Keine Frage, das war ein sehr befriedigender Anblick und mir wurde klar, daß ich mich nun aus dem Staub machen mußte, wollte ich nicht als Spanner entdeckt werden, denn die Mädels würden nun auch ihre Umgebung wieder mitbekommen.
Als ich nun wieder in die Disco kam wollte Jutta natürlich wissen wo ich so lange gewesen bin und ich erzählte ihr was ich gesehen hatte. In ihren Augen konnte ich eine gewisse Erregung erkennen.
Nach einigen Minuten kamen auch Dagmar und Karin wieder herein und setzten sich wieder an den Tisch. Irgendwie musterte ich die beiden und ich glaubte an ihren Gesichtszügen eine gewisse Befriedigung erkennen zu können.
Jutta verschwand nach einiger Zeit mit Karin auf der Toilette und ich tanzte ein wenig mit Dagmar. Doch irgendwie kam sie mir ein wenig befremdlich vor und so setzten wir uns wieder.
So gegen 2 Uhr verließen wir das El Castillo und gingen in Richtung Hotel. Die Mädels hatten sich untergehakt und waren bester Stimmung. Ich lief ein wenig in Gedanken nebenher.
Vor dem Hotel flüsterte mir Jutta ins Ohr, ich sollte noch eine Runde um den Block gehen, sie hätte eine Überraschung für mich, die eine kleine Vorbereitung bedarf. Da ich ja nun mittlerweile eine Schwäche für ihre Ideen hatte, willigte ich ein und ging los.