- und immer wieder - ein langer Weg:
Aufklärung in der Schule gab es nicht und so trieb uns unsere Neugier, und wahrscheinlich nicht nur die, in die Arme der Nachbarstöchter. Monika, etwas pummelig und drei Jahre älter als ich mit meinen dreizehn Jahren hatte einen Riesen-Busen und einen herrlich runden Arsch. Sie trug meistens halblange Röcke und Blusen und startete ihre ersten Gehversuche mit hochhackigen Schuhen.
Ich fing mir Prügel von ihr ein, weil ich versucht hatte, ihr im Treppenhaus den Rock hochzuheben um drunterzuschauen. Wenn ich an die Backpfeife denke, reibe ich mir heute noch meine Wange. Damals schossen mir die Tränen in die Augen. Das wiederum setzte wohl in Monika Muttergefühle frei. Sie nahm mich in die Arme, tröstete mich und fragte, warum ich das tun würde. Ich stotterte etwas von Neugier und meine Freunde wüßten schon alles und ich möchte auch wissen wie Mädchen aussehen und überhaupt. Sie lachte und sagte mir, ich wäre noch reichlich jung und ich sollte noch etwas warten. Ich lag mit meiner Wange an ihrem wogenden Busen, spürte fleischige Hitze und ihren Büstenhalter und vergaß ganz schnell die Schmerzen. Den Duft von frischer Seife und leichtem fraulichen Schweiß vergesse ich nie wieder. Es kribbelte bei mir in der Hose.
Meine Neugier, vorerst durch den körperlichen Schmerz gebremst, hielt sich die nächsten Wochen in Grenzen, brach dann aber doch wieder durch. Ich fing an, Monika nachzuspionieren. Es war Sommer und durch die leichte Kleidung erhaschte ich mal einen Blick in ihren Ausschnitt mit den damals für mich wohl aufregendsten Halbkugeln der Welt, mal saß sie mit Freundinnen auf der Vor-Treppe in unserem Eingang und ich mußte ihren Rock nicht mal hochheben um ihren Slip zu sehen, der sich oft in ihre Spalte reingezogen hatte. Struppige Muschihaare drängten oft links und rechts aus dem dünnen Stoff heraus. Diese visuellen Reize übertrugen sich, für mich ein total neues Gefühl, sofort auf meinen kleinen Mann und ich wollte mit der Beule in meiner Hose in den Boden versinken. Monika erzählte mir später, ihre Freundinnen und sie hätten das bemerkt und sich köstlich darüber amüsiert und ihre Witze gerissen.
Im Herbst gab es noch einige warme Sonnentage und als ich eines Abends mit dem Fahrrad von einer Tour kam, saß Monika alleine auf der Treppe und sprach mich an. Ob ich die Backpfeife vergessen hätte und ob ich sie für doof halten würde. Ob ich glaubte, sie würde nicht bemerken, dass ich ihr immer wieder unter den Rock schaute.
Ich zog meinen Kopf zwischen die Schultern, schnappte mir mein Fahrrad und trug es in den Keller. Sie hinterher. Ausserdem hätte sie auch bemerkt, wie ich immer mit einem Steifen rumlaufen würde. Ob ich nicht wüßte, wie man das abstellen könnte. Das wäre immer wieder peinlich für sie und ihre Freundinnen wenn sie das sehen müßten. Als ich ihre Frage nach Aufklärung mit einem Kopfschütteln beantwortete, verdrehte sie die Augen und stöhnte. 'Na gut' sagte sie, 'dann muß ich das eben machen! Du weißt also gar nichts? Was du tun mußt - und so?'. Ich schüttelte wieder mit dem Kopf und erntete einen mitleidigen Blick aus ihren großen blauen Augen. Dann zog sie mich in die äusserste Ecke des Kellers, griff an meine Hose und zog den Reißverschluß runter. Mein kleiner Mann lag steif in ihrer Hand. Ich hatte zuvor noch nie onaniert und als sie anfing zu reiben, zitterten meine Knie und ich spritzte sofort in hohem Bogen meine ganze Ladung gegen die Kellerwand. 'So, jetzt weißt du wie's geht. Das mußt du nächstes Mal selber machen!' Sie wischte ihre Hände kurz an meinem Hemd ab, ihr Kichern schallte von den Kellerwänden und ich stand mit einer neuen Erfahrung und wackelnden Beinen im Halbdunkel des Kellers.
Ich vertiefte meine Erfahrungen in vielen Einzelsitzungen, fand es aber nie so gut, wie meine kurze 'standing ovation' für Monika im Keller.
Es vergingen einige Wochen. Ich sah Monika ab und zu von Weitem oder kurz im Treppenhaus. Sie erwähnte unsere kleine Keller-Tour mit keinem Wort, nur ihr verschmitztes Lächeln sprach Bände. Dann, eines Tages, fand ich einen Brief in unserem Briefkasten. Eine Einladung an Monika und mich. Wortwörtlich: 'Privat-Audience bei Sybille'.
Ich kannte Sybille von einigen Parties aus dem Freundeskreis von Monika. Eine schlankes, traumhaft aussehendes Mädchen, trotzdem sehr in sich gekehrt etwas blaß und super-langweilig. Aber auf den Parties ging es immer gut ab. Viele interessante Leute, reichhaltiges Buffet und Getränke. Sybilles Familie wohnte in einer Nobelgegend, ein kleiner Palast. Großer Garten, Haus im Renaissance-Stil.
Und jetzt: 'Privat-Audience'?
Monika sagte mir, sie wüßte auch nicht ganz genau und ich sollte es auf mich zukommen lassen, zwinkerte mit den Augen, drückte mir einen sanften Kuß auf die Lippen und schloß die Tür.
Wir wurden stilgerecht mit einer Limousine abgeholt und zu Sybille geführt.
Sybille saß im Schneidersitz auf dem Boden in ihrem Zimmer, oder ich muß wohl sagen, es war ein kleiner Saal. Kein elektrisches Licht, überall Kerzen. Betäubender Duft von Räucherkerzen. Überall lagen Schallplatten ohne Hülle und aus den Lautsprechern dudelte irgendein Violinenkonzert. Sybille, mit geschlossenen Augen, wog sich im Takt hin und her, ließ sich nicht stören und Monika zog mich auf den Boden. 'Warte ab!'
Irgendwann öffnete Sybille ihre Augen und lächelte. 'Schön! Ihr seid hier!' Sie erhob sich strich mit einem ihrer Arme durch den Raum und zeigte auf ein großes französisches Bett. 'Kommt!' Durchsichtiges Gewebe aus weißer Gaze hüllte ihren Körper ein. Ich ahnte ihre Figur, sah aber nichts. In meiner Hose klingelte es.
Auf dem Bett erklärten mir die Beiden den Grund für diese Privat-Audience.
Sybille würde sich in den nächsten Monaten mit einem Mann verloben, der in der gesamten Damenwelt beliebt-berüchtigt ist. Sie sei aber noch nie mit einem Mann zusammengewesen, sei noch Jungfrau. Ich sei sozusagen auch noch Jungmann. Wenn ich jetzt mit Sybille schlafen würde, hätten wir beide unsere Erfahrung gemacht. Also hätte jeder etwas davon.
Beide hatten sich bei ihrer Erklärung ausgezogen. Ich sah die grossen Gebirge von Monika, die kleinen Hügel von Sybille. Monikas Massen wogten von alleine vor Geilheit und Sybille lag gelangweilt in den Kissen.
Es wäre für mich das erste Mal gewesen. Doch die geistige Abwesenheit von Sybille und die gesteigerte Hektik von Monika bauten mich nicht auf. Ganz im Gegenteil!
Nach zwei Stunden Probieren und Nachhelfen ohne Erfolg strichen wir die Segel und verschwanden mit Chauffeur in Richtung Heimat.
Ich weiß nicht, ob Sybille ihren Traumprinzen ehelichte, ich weiß nur, dass Monika an dem Abend mit mir wieder in den Keller ging. Sie gab mir nicht ihre Hand und ich verlor fast mein Bewußtsein bei ihren Küssen. Nichts klatschte gegen die Wand und wir lagen auf dem Boden und Monika machte mich zu ihrem Mann.
Manchmal, nach 30 Jahren Ehe, gehen wir heute noch in den Keller, in die dunkelste Ecke und versäumen nie, uns vorher laut zu räuspern oder zu husten. Wir hoffen, unsere Enkel lernen die Ecken des Kellers genauso lieben, wie wir.